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ſeine Abſchiedsrede de vario dicendi genere et modo et numero,ſo wie noch eine andere de praeſtantia et utilitate muſices, undbegab ſich nach Altdorf. Bey Omeiſen, Raoͤtenbecken, Mollernund Sturmen hoͤrte er ſeine philoſophiſchen Collegia mit ausneh-mendem Fleiſen, diſputirte 1689 unter M. Cph. Cſti. Haͤndel dearte Germanorum poetica, und 1691 inauguraliter unter Omei-ſen uber die Frage, an et quomodo quis ſuos in uirtute parandaprofectus ſentire poſlit, womit er ſogieich die hoͤchſte Wuͤrde inder Weltweisheit erlanget hat. Hierauf grief er die Theologie an,beſuchte Sonntags, Fabricius und Wegleiters Vorleſungen, ſowie Wagenſeils in den morgenlaͤndiſchen Spracken, und hielteauch unter Fabricius die erſte Diſp. uͤber D. Io. Sauberti annota-tiones in ſelectiora et difficiliora S. S. loca, die hernach unter demTitel, Sauberti Opera poſtuma, ſind herausgegeben worden. In-dem er Willens war, auch andere Univerſitaͤten zu beſuch en, krieg-te er 1693 den gnaͤdigen Ruff zur Stelle eines Collegen und In-ſpectors des Muſikchors in dem Heilsbronniſchen Gymnaſio Ernahm ihn willig an und ſtunde dieſem Amte gegen 12 Jahre vor,da er dann zum Rectorat des Egidiſchen Gymnaſii zu Nuͤrnbergverlanget wurde. Er trat alſo zu Heilsbronn mit einer ſchoͤnenRede de mira hominum diuerſitate in diiudicando Gymnaſiorumpretio ab, und in Nuͤrnberg mit einer andern gleich zierlichende genuino Gymnaſiorum à Chriſtianis conſtituterum ſcopoglücklich an. Nicht laͤnger als zwey Jahre war er in ſeinemneuen Poſten. Denn da er waͤhrender Zeit ſeine zierliche undeifrige Beredſamkeit auf der Kanzel zeigte, wurde er 1706 zu demerledigten Diaconate bey St. Sebald allda beruffen. Weitergelangte er 1711 ſeiner Verdienſte wegen zur Predigerſtelle beySt. Jacob und endlich 1724 zum Paſtorat bey St. Lorenzen,womit er zugleich Inſpector der Candidaten des Predigtamteswurde, auch der erſte war, der dieß letzte Praͤdicat gefuͤhret hat.Er gab ſich mit ſeinen Candidaten viele Muͤhe, beſuchte ihrewoͤchentliche Checken unausgeſetzt und zeigte ihnen trefliche Vor-theile in der Exegetik und Homiletik. 1725 trug man ihm zu-gleich die Profeſſion der Hiſtorie und Politik im Egid. Auditorioauf, die er mit einer trefl. Rede de prudentiae ciuilis et hiſtoria-rum