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———— ¼— ò0AJuund eine beſondere Neigung zur Phyſik und Mediein an ihm ver-ſpuͤrte, ihn ſtudieren zu laſſen. Er wurde daher in dem Egid.Auditorio von den Herren Profeſſoren Mybldorf, Wuͤlfer,Eſchenbach und Doppelmayr, zu der Akademie vorbereiet, undder nachmalige Altdorfiſche Profeſſor, Hr. Joh. Heinr. Muller,gab ihm in allen Theilen der Mathematik gründliche Anweiſung.1708 bezog er ſo fort den Altdorfiſchen Muſenſitz, hoͤrte bey J.W. Baiern ein phyſiſches und mathematiſches Collegium, beyJ. J. Baiern aber, Bruno„Hofmann und Heiſter die ſaͤmtlichen
heile der Heilungswiſſenſchafft. Er erhielte bey Zeiten die Gunſtſeiner Lehrer, inſonderheit aber wuͤrdigte ihn der beruͤhmte Hr.D. Joh. Jac. Baier eines genauen Umgangs und nahme ihnauch auf eine 1709 in den akademiſchen Feyertaͤgen angeſtelltegelehrte und nuͤtzliche Reiſe mit, da er dann Gelegenheit hatte,verſchiedene merkwuͤrdige Orte, als Eichſtaͤdt, Ingolſtadt,Muͤnchen, Augsburg, Halle, Inſpruck, Salzburg, Braunau,Paſſau, Straubingen und Regensburg zu deſehen und elnegroſſe Kenntniß in vielen Seltenheiten der Natur zu erlangen.Um nun aber auch oͤffentliche Proben ſeiner bisherigen Be-muͤhungen abzulegen, ſo zeigte er ſich etlichemalen auf demKatheder und vertheidigte noch im erſibemeldten Jahre unter Hn.D. Hofmann eine Diſp. de pericardio. 1711 diſputirte er fernerunter Baiers Vorſitz de adagiis quibusdam medicinalibus„ undbald darauf unter Heiſtern de cataracta in lente cryſtallina. Nach-dem er auch 1711 ſeine Inaug. Diſp. de tonſillis ohne Beyſtandund mit vielem Ruhm gehalten, ſo wurde ihm Licentia und imfolgenden Jabre an dem akademiſchen Feſte die Doctorwuͤrde bey-geleget. Nun war nichts uͤbrig, als die bisher erworbene Gelehr-ſamkeit durch nuͤtzliche Reiſen in fremde Laͤnder zu vermehren. Zudieſem Ende begab ſich der Herr Doctor ſogleich im Auguſt uͤberWuͤrzburg, Frankfurt, Gieſſen, Marburg, Wetzlar, Maynz,die nahe gelegnen Baͤder und Heidelberg nach Strasburg, hielteſich hier etliche Monate auf, machte ſich mit den Profeſſoren,Salzmann und Flachen, wohl bekannt und üͤdte ſich in der Anato-mie und kanischen Prari. 1713 fande er Gelegenheit, in vorneh-mer Geſellſchafft nach Paris zu gehen. Dier nahm er nicht wir5 ie