Band 
Vierter Theil von T - Z.
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271
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Woͤlcker. 271

er den 31 Dec. gedachten Jahres wieder zu Nuͤrnberg anlangte.Er ſtudlerte wieder bis 1523 zu Altdorf, worauf er nach Frank-furt an der Oder gieng und ſich allda mit Eroͤffnung iuriſtiſcherCollegien ſtattlich hervor that. 1625 gieng er wieder zuruͤck nachNuͤrnderg und abermal nach Altdorf, hielte daſelbſt den 19 Dec.ſeine Inaug. Diſp. de lure Emphyteutico und nahm ſogleich dieDoctorwuͤrde an, worauf er 1626 eine Reiſe nach Hamburg an-trat, auch daſelbſt Gelegenheit fande, mit Hn. Marx Freyherrnvon Reh, Holland, Engelland, Frankreich, Italien undSpanien zu beſehen. Als er hierauf wieder zu Nuͤrnberg ange-langt war, verfuͤgte er ſich 1628 nach der Schweitz und ſodannvon Schafhauſen aus in Geſellſchafft Hn. Zachar. Baron vonGeitzkoflers nach Venedig. 1629 wurde er von E. H. Rath zuNuͤrnberg zum auſſerordentlichen Conſulenten ernennet, und 1632verpflichtete er ſich gedachtem H. Rath bey dem damals aufgerich-teten Schlammersdorfiſchen Regimente zu Fuß als Auditeur zudienen; er wurde aber gleich darauf vom Koͤnig Guſtav Adolphin Schweden zum Geheimen⸗Kriegsrath und General⸗Auditeurbey deſſen damals in Deutſchland geſtandener Armee beſtellet. Als1633 der Schwediſche und zu dem Fraͤnkiſchen Kreis verordneteGeneral⸗Stadthalter und Ober⸗Commendant, Graf Krafftvon Hohenlohe, die evangeliſchen Staͤnde nach Rothenburg zu-ſammen beruffen laſſen, ſo wurde unſer Hr. Woͤlker von Seitender Republik Nuͤrnberg auch dahin abgeſchicket.(Siehe Lon-dorp. Acta Publ. T. IV. p. 293) Zu Anfang des Jahres 1634wurde ihm von dem Herzog Bernhard von Sachſen⸗ Weimarnach der, im vorigen Jahre geſchehenen Eroberung der StadtRegensburg, die Direckion uͤber die Juſtitz und Polizey allda an-vertrauet; iedoch, da den 21 Jul. dieſes Jahres die Stadt vonden Kaiſerlichen wieder erobert wurde, ſo kehrte er wieder nachNuͤrnberg zuruͤck, von wannen er mit der aus Regensburg aus-gezognen Garni ſon, zu welcher in Franken noch andere Voͤlketeſtoſſen, ſich zur Armee unter dem Commando des Herzogs voneimar gewendet hat. Tags vor der fuͤr die Schweden ungluͤckl.Schlacht bey Noͤrdlingen langte er an und hatte das Ungluͤck, alleſeine er bent verliehren. Nach dieſer Schlacht wurde er vonVierter Theil, Nn einem