Band 
Vierter Theil von T - Z.
Seite
282
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282 Woͤlckern.

— eö. ä! d.—Reichstage zu fuͤhren, da dann nebſt dem zweyten aul dieſerdritte Sohn mit dahin genommen und der beſondern AnweiſungHn. M. Cph. Zippels, als damaligen Courectore an dem poe-tiſchen Gymnaſto, anvertrauet wurde. 1211 wurde er wiederzuruͤck nach banden Pe und einem damals in beſondermRuhme geſtandenen Privat⸗Doctor, On. Joh. Cph. Klimm,dergeſtalt andefohlen/ daß er die eklektiſche Philoſephꝛe uͤber denBuddeus, wie nicht minder das Franzoͤſiſche, und bey En Prof.Doppelmayer das vornehmſte in der hyſik und Mathematik er-lernte. 1713 begab er ſich nach Altdorf und halte vornehmlichHüldebranden, Rinken, Schwarzen und Koͤhlern zu ſeinen Leherern. 1716 trat er ſeine Reiſe durch Schwaben und Elſaß nachStrasburg an, ſetzte ſeine Studien hieſelbſt einige Zeit fort, ver-fügte ſich aber ſodann den Rheinſtrom hinab nach Leyden in Hol-land und hoͤrte hier des altern Vitriariue herrliche Vorleſungenuber des Grotii ius belli et pacis mit an. Nach geendigter Win-terszeit gieng er durch Holland, Seeland und die beyden Nieder-lande nach Frankreich, hielte ſich beſonders zu Paris mit groſſemNutzen auf, beſahe auch andere ſranzoͤſiſche Staͤdte, Schloͤſſer undOrte und gieng endlich durch Lothringen uͤber die beruͤhmteſtenOrte nach Haus. Ohne weitern Anſtand bahnte er ſich vermit-telſt einer zu Altdorf 1718 gehaltenen Inaug. Diſp. de priuilegiisodioſis et poenalibus zu gehofften und beſtverdienten Ehren undBefoͤrderungen den Weg, alſo, daß er noch gegen das Ende gedach-ten Jahres der Republik Nürnberg Syndicus, 17 1 aber derſelbigenaufſerordentlicher Conſulent und ſogleich beyder Rechte Doctor zuAltdorf wurde. 1720 kriegte er das Amt eines ordentlichen Con-ſulentens und Aſſeſſors am L. Untergerichte, 1225 im E. Stadt-und Ehe ⸗ auch Land und Bauern ⸗Gerichte und ſodann 1740 dieWuͤrde eines vordern oder Raths⸗Conſulenten. Schon 1729aber haben ihm des damaligen Furſten zu Schwarzenberg Durchl.verſchiedene wichtige Geſchaͤffte zu beſorgen anvertrauet„ auchſolches Vertrauen durch die Ernennung zum hochfürſtl Rath nebſtbeſonderer Beſtallung verbunden, welcpes auch von dermalenregierender hochf. Durchlaucht beſtatnget worden. Mebrerer aneinheimiſchen und auswaͤrtigen Orten von Zeit zu Zeit beser N

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