328 Feltner.gen nachdruͤcklich retommendiret. Sein akademiſches Leben aberbeſchloß er mit einer 1744 unter Hn. Dr. Heumanns Vorſitzverfertigten und vertheidigten Diſp. de Sacramento Cildoniae.Er begab ſich nun zuruͤck in ſeine Vatterſtadt, und machte 745sine kleine Reiſe nach Coburg und die umliegende Orte, ſprachdie Gelehrten und ſahe ihre Sammlungen mit Nutzen. 1752kriegte er eine Stelle in der L. Kanzley zu Nuͤrnberg und 1774wurde er Beyſitzer an dem kaiſerlichen befrepten Forſtgerichte,1755 aber an dem Zeidelgerichte. In dem letztern Jahre iſt ihmder Platz eines in der vordern Kanzley ſtehenden Kanzelliſten ange-wieſen und er noch dazu, ohne ſein Geſuch, zum Vicarius desNaths⸗Secretariats ernennet, auch in die, mit dieſem Amteverbundne Pflichten genommen worden. Verheirathet hat er ſichauch 1755 mit Igfr. Roſina Maria, des Altdorfiſchen Stadtſchrei-bers, Hn. Bened. Wilh. Bittners ſel. aͤlteſten Tochter. Aufſer ver-ſchiedenen Recenſionen, die den Erlanger gelehrten Zeitungen ein-verleibet ſind, und der bereits angefuhrten Diſp. de SactamentoGildoniae, hat er folgendes in den Druck gegeben.
Diſſ. epiſtol. de ueterum Philoſophorum ſtudio muſico. Nor.174.4.
Io. Iod. Beckii annotationes ad Sam. Strykii introductionem adpraxin forenſem. Nor. 1749. 8.(Ohne Namen.)
ö Mit der Zeit gedenkt er heraus zu geben:
Abhandlung von den Rechten und Freyheiten der im H. R. Reichebefindlichen Poſtillionen.
Vitas I Ctorum, qui doctrinae famaeque celebritate AcademiamAltorfinam illuſtrarunt. Zu dieſen geben, welche bekanntermaſſen der ſel. Prof. Schwarz beſchreiben wollte, hat Hr.Zeidler mit ungemeinem Fleiſe nicht nur die feinſten Nachrich-ken, ſondern auch ſelbſt die Schrifften der Altdorfiſchen Rechts-lehrer, ſo viel er nur bekommen konnte, geſammlet.
Jeltner(Andreas) ein wackerer Geiſtlicher, iſt den
J Jan. 1642 zu Altdorf auf die Welt gekommen. Sein VatterLeonhard, Schreiner und Bierbrauer daſelbſt, und die Ward.arb.
—