Band 
Vierter Theil von T - Z.
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371
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Bechmann. 371

Wuͤlfers und Arnolds. 1693 iſt er nach Altdorf gegangen undbat unter Sturmen, Hoͤnigen, Omeiſen, Mollern, Roͤten-becken, Sonntagen, Fabricius, Wegleitern und Langen ſeineStudien fortgeſetzet, auch 1598 unter Langen de antidoto mortisex Ioh, 8, 51 diſputiret. 1659 zog er nach Jena, beſuchte Dan-zens, Bechmanns, Treuners und Hambergers Vorleſungen,

beſahe hernach Leipzig, Halle und Wittenberg und kam 1700

wieder nach Hauſe. Hier begab er ſich in den Cirkel der Candi.

daten und wurde dabey Hauslehrer bey dem Hn. Oberſtlieutenant

Grundherrn. 1703 erhielte er nebſt der Pfarre zu Raſch das Vi-

cariat zu Altdorf, und 1717 kam er nach Nuͤrnberg als Diaconus

zu St. Egidien. 1719 wurde er zugleich Fruͤhprediger bey St.

Peter vor der Stadt, trat aber dieſe Stelle 1730 wieder ab.

Er ſtarb ſchnell den 18 Merz 1740. Zuerſtheirathete er Igfr. Eli-

ſabetha Jagerin, und nach deren Tod Fr. Kunigunda, eine ver-

wittibte Bauerin, die nun in dritter Ehe lebet mit Hn. Dr. Joh.

Wolfgang Bauer, von welchem ſiehe unſern 1 Theil p. 68. Aus der

zwey en Ehe hinterlies er einen Sohn, On. M. Jacob Andreas Bau-

riedel, des H. Predigtamtes zu Nurnberg Candidaten. Gedrucktiſt von dem ſel. Hn. Diacono:

Bewillkommungs ⸗ und Beurlaubungs-Rede an die Salzburgi-ſchen Emigranten. Steht an der Aufmunterung zum Leidens-kampf ꝛc. Nuͤrnb. 1732.4

Siehe Hirſch. dipt. und Hirſch. min. iub.

Bechmann(Peter Anton) ein JCtus, iſt gebohren den10 Jun. 169% zu Heroldsberg, wo ſein Herr Vatter, M. Wil-helm, der als Schaffer zu St. Sebald in Nürnberg verſtorben,damals Pfarrer war. Die Mutier, Fr. Magdalena, warHn. Leond. Ebermevers, beruͤhmten Kaufmanns, Tochter.Er ſtudierte zu Altdorf, wo er ſich den 23 May 1717 ein-ſchreiben les, und erhielte allda am akademiſchen Jubelfeſte1723 die Doctorwürde in beyden Rechten, nachdem er zuvor deexcubiis inauquraliter und ohne Beyſtand diſputiret hatte. Er iſtnoch dermalen als ordentlicher Advocat zu Erlangen am Leben.

Beck