Fabricius. 399
——6——t ä m ᷑n——.—. ä.ä ä.ä...V'.ö'. ä ä. ä ũJ——'— ö——nioren, desgleichen Scommata, oder Scherzreden der Jugend inVerſen, ferner laucles b. Mariae Virginis, Fpigremmata, Fpi-ſtolas und verſchiedene mediciniſche Schrifftſen verſert'get.Siehe Fabricii biblioth. med. et infimae latinitatis, L. X III,
p. 639.G
Gauncu(Johann) ein fuͤrtreflicher Theologe, ſoll zuSchorndorf im Wuͤrtembergiſchen auf die Welt gekom-men ſeyn, und nicht zu Nuͤrnberg, wie Freher angiebt. Esiſt auch das erſte um des willen glaublicher, weil er nicht nurim Wuͤrtembergiſchen ſeine erſte Befoͤrderung erhalten, ſondernihn auch Melanchthon in einem Briefe conterraneum ſuumnennet; welches daher angehet, weil Bretten, MelanchthonsVatterland, an den Wuͤrtembergiſchen Graͤnzen gelegen iſt.So viel iſt gewiß„ daß er 1496, und alſo noch im finſternPabſthume, gebohren worden. Vermuthlich hat er zu Witten-berg ſtudieret, weil er mit Dr. Luthern wohl bekannt und Me-lanchthons Herzens freund geweſen. 1528 muß er ſchon zu Kir-chendienſten gekommen ſeyn, und vielleichte war er damals alsHofprediger dey dem Marggrafen zu Baaden. Durch die Bos-heit des Ablaß⸗Kraͤmer Tetzels, mit dem er von dem rechtenVerſtande der Lehre und Religion viel Streitens und Diſputi-rens gehabt, iſt er verfolget und aus ſeinem Vatterlandevertrieben worden, iedoch endlich wieder zuruͤcke gekommen.Ueberhaubt hat er mit den Moͤuchen zum oͤfftern zu ſtreiten ge-habt und die vielfaͤltige Gefahr ſeines Lebens, ſo wie die Dro-hungen des Pabſtes nicht geachtet, auch die Geſchenke vorneh-mer Leute, die der evangeliſchen Religion feind waren, verſchla-en. Dieſer theure Bekenner des wahren Glaubens iſt nun 1738iaconus zu Stuttgard, 1544 zu Schorndorf, als ſeinem an-geblichen Vatterlande, nach dieſem 1546 zu Nuͤrnberg bey St.Fff 2 Loren-