Band 
Vierter Theil von T - Z.
Seite
403
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Ferber. 403

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—.————Mß Z—im Jahre 1717 die bekannten A2 Jahre im Reiche der Todten an,die er auch bis 1740 ganzer 22 Jahre beſtaͤndig unter dem Ver-lage Wolfg. Deers fortgeſetzet hat. Er ſtarb auf der Reiſe nachdem Carlsbade, den 14 Jun. 1744, zu Lichtenſtadt an der Boͤh-miſchen Graͤnze. Nebſt ſeinen Todtengeſpraͤchen, unter wel-chen der 16te Band, der eine kurze Univerſal⸗ Hiſtorie enthaͤlt,der beſte iſt, und andern auſſerordentlichen Geſpraͤchen, hat erohngefaͤhr folgendes zum Druck befoͤrdert:

Den reiſenden Chineſer, in 4 Baͤnden.Den curieuſen Staatsmann /in drey Octavbaͤnden. öDie eliſaͤiſchen Felder, in 5 Theilen.Das angenehme Paſſetems; in 6 Octavbaͤnden.Lebensbeſchreibung Koͤnigs Auguſt II in Pohlen.

—U—— Koͤnig Friedrich Wilhelms in Preuſſen. Hamb.

und Breslau, 1531. 889.— 2 Koͤnig Friedrichs in Schweden. Iſt eine ſeiner

beſten Schrifften.——j—ä—ä 22 des Schach⸗Nadir.——— des Bonnevals.

Ueberſetzung der Beſchreibung von Aſien des Spaniſchen Hiſto-riographi la Martiniere. Dieſe hat er mit vielen ſchoͤnen An-merkungen vermehret und iſt auch eine ſeiner beſten Arbeiten.

Siehe Neue Leipz. Zeitungen von gel. Sachen, auf das Jahr1744/ p- 757 ſqq·

Ferber(Friedrich) ein Geiſtlicher, war ein Sohn desin unſerm 1 Theil p. 406.[g. beſchriebenen n. Mf. Joh. Ferbers,Schaffers zu St. Sebald, und iſt zu Lauf, woſelbſt ſein Vatterdamals Diaconus war, gebohren worden. Nach abſolvirtenSchulen gieng er 1639 nach Altdorf und kam auf das Alumneumdaſelbſt, wurde 164 1 Magiſter und diſpufirte 14 f unter Wein-mannen uͤber den Satz: bona opera ſunt neceſſaria ad ſalutem.Hierauf kriegte er das Amt eines Depoſitors zu Altdorf und ver-waltete ſolches ſo lange, bis er 15 die Pfarre zu Tennenlobebekam, mit welcher er zugleich Eltersdorf verſahe. 1651 wurde

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