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Huberin(Moritz) ein Mathematicus, hat ſich alsein iunger Mann lange Zeit zu Nuͤrnberg aufgehalten und ſichdaſelbſt mit Informiren der Patricien wohl fortgebracht, nach-dem es ihm vorher, wie er ſelbſt in der lateiniſchen Zueignungs-ſchrifft nachſtehenden Buches ſchreibt, ſehr hart gegangen iſt.Er hat aber 24 Schuͤlern aus dem Patriciat folgendes dediciret.Globorum coeleſtis et terreſtris fabricam et uſum, d. i. Unterwei-ſung, wie man beyde Kugeln, ſowol die himmliſche, als irdi-ſche, kuͤnſtlich zurichten und nuͤtzlich gebrauchen ſoll, derglei—chen zuvor in deutſcher Sprache noch nicht geſehen worden ꝛc.durch Maur. Huberinum, Aſtronomiae Studioſum. Nurnb.1615. 4.
Huth(Tobias) ein gelehrter Doctor Juris, deſſen wirin dem Leben ſeines hochverdienten Vatters, Hn. Dr. und Con-ſul. Phil. Ludw. Huths(im 2ten Theil, p. 210) nur mit einemPaar Worten gedacht haben, iſt den 18 Jul. 1734 zu Nuͤrn-berg auf die Welt gekommen. Er iſt durch Hauslehrer, Hn.Hoͤnn, Schreiber, Ruprecht und Schenken, zur Erlernung dernoͤthigen Sprachen und Wiſſenſchafften wohl angewieſen wor-den, hoͤrte auch noch vor dem Anfang ſeiner akademiſchen Jahreden Hn. Prediger Schoͤnleben uͤber die erſten Gruͤnde der Welt-weisheit privatiſſime. 1752 begab er ſich nach Altdorf, wo erdie beyden Hn. Bernholde, Hn. Prof. Nagel und Mag. Rinderin der Philoſophie und den Humanioren, Hn. Dr. Deinlein,Spies und Heumann eber in einigen Theilen der erwaͤhltenRechtswiſſenſchafft zu Lehrern hatte. 1754 wandte er ſich nachGoͤttingen, wo er bey Pn. Hofr. Boͤhmer, Schmauſen, Putter,Becmann und von Selchov die vornehmſten, ihm nochnoͤthigen Theile der Jurisprudenz nebſt der Reichs biſtorie 2 Jahretrieb und in noch einem halben Jahre unter Hn. Prof. PuüttersAnweiſung ſich mit verſchiedenen praktiſchen Uebungen beſchaff-tigte. 177 kehrte er von Gottingen wieder auf Alldorf zurück,vertheidigte den 14 Nov. mit Beyfall ſeine Inaug. Diſp. de te-ſtamento coeci und endigte hiemit ſeine akademischen Stud.
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