Band 
Vierter Theil von T - Z.
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451
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Meyn got. Neudoͤt fer. aut

————Hersbruck, verehlichte ſich auch noch in dieſem Jabre den7 Sept. mit Hn. Erasm. Brauns, geweſenen Nlarrere inEngelthal„hinterlaſſenen Wittwe. 1525 wurde er Stadtpfar-rer zu Hersbruck und hatte das Ungluͤck, daß er in dem dama-ligen gefährlichen Kriege 1632 bey dem Staͤdtlein auf von denſtreifenden Croaten getoͤdtet wurde, worauf man ihn den 5Jul. begrub. Wir haben noch einen lateiniſchen, an das Mi-aber il: zu Lauf erlaſſenen, Hochzeitbrief von ihm; gedrucktaber iſt:

Leichpredigt auf Hn. M. Wilh. Schwaͤger, Stadtpfarrer zu

Hersbruck, gehalten 1629. 4.

Meyngot oder Meynges, ein Nuͤrnbergiſcher Medicusim raten Jahrhunderte, iſt der alteſte, den wir in dieſem un-ſerm Buche anführen. Seinen Namen, aber auch nicht vielmehr/ hat man kennen lernen aus folgendem kaiſerlichen Befehl:Mandatum Imp. Caroli IV ad ludices, ut M. Meyngoto Phy-ſico Notiberg. contra Botenſteinios contumaces ſubſidium iu-ris praeſtent, A. 1360. Siehe Glafey Anecdotorum collect.p. JIS. Ob das vor ſeinem Namen ſtehende M. ſei-nen Taufnamen, oder Magiſter bedeute/ wird man wol ſo leicht.

nicht beſtimmen koͤnnen.

KPeadorſer(Stephan) ein JCtus, war ein gebobrnerNuͤrnberger und ohne allen Zweifel aus der Familie derNeudoͤrfer, die wir in unſerm zten Theile beſchrieben haben.Er war Kammer ⸗Advotat zu Speyer und mag deym Ausgan-ge des 16ten Jahrhunderts gelebet haben. Paul Meliſſus hat

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