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weil jetzt der eine über etwas berichtet zu, seyn Anspruch macht, was der andre miverhehlen entschlossen ist, —* Das Eigen-
thümliche dieses Misverhältnisses läfst sichnicht verkennen. Der Streit misfällt, — abernur einen der Streitenden kann diese Verur-teilung treffen ; den Lügenden nämlich,welcher dem andern sogar das verborgenhält, dafs überall ein Streit vorhanden ist.
Wer die nur angegebnen Begriffe gehörigverfolgt, wird in ihnen den Aufsclilufs fin-den über die seltsame, und für das sittlicheGefühl peinliche Erscheinung einer so ver-schiednen, hier äufserst strengen, und dortsehr gemilderten Beurtheilung, die von gleichgewissenhaften Männern über die Lüge undihre mancherley Formen zu ergehen pflegt.Denn dafs alle Art von absichtlicher Täu-schung, jede Wendung, die zur Entstellungder Wahrheit gebraucht wird, mit der wört-lich ausgesprochenen Lüge unter Eine Ver-urteilung fallen mufs, sieht wohl jeder ein,der nicht am Zeichen hängt. — Zuvörderst,