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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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241
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Einzelnen, unter einander verglichen * wür-den Jeder den' Mangel des Andern aufdecken»Aufgegeben also ist ihnen, sich so zusatn-menzufügen, dafs sie nur als ein Ganzeserscheinen. Die Trennung zwischen Einemund dem Andern mufs verseil winden. Wieein einziges, durchaus vielseilig ausgebilde-tes Vernunftwesen sich in diesen oder je-nen Gegenstand vertiefen, wie es aber auchaus einer und der andern Vertiefung zuru k-kehrend sich besinnen, und seine mannig-faltigen Begriffe, auf welche Weise sie esnur immer gesla!ten , von einander durch-dringen lassen würde: so solen auch dieMehrern einander geistig durchdringen kön-nen, ohne durch die Geschiedenheit der In-dividualitäten daran gehindert zu werden.

Es mufs also Jeder den Gedankenkreis je-des Andern in sich aufzunehmen, und in den-«eli en hinüberzutreten fähig seyn. NichtsAbstofsendes darf sich finden in den Gedan-ken, vollends in den Strebungen, des EinenUnd des Andern. Welche Sicherung gegen

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