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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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275
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Der Tugendhafte ist ohne , Zweifel nichteingeschlossen in die Gränzen. dieses ße-grifl's. Denn er hat Gegenstände des Wol-lens, und er hegt Achtsamkeit für fremdesWollen, Achtsamkeit fiir die Verhältnisse diedaraus entstehn. Was dem zu, folge in sei-nen Gesichtskreis fällt, das besehäfftigt dasGemüth noch auf mancherley andre Weise,als so, wie es durch die Tugend unmittel-bar bestimmt ist. Und Ihn kann es gewifsauf jede mögliche Weise beschäfftigen. Oderwofür wäre derjenige unaufgelegt, der dasWollen und Wohlwollen mit dem vollende-ten Vorstellen eben dieses Wollen« undWohlwollens verbindet ? Wer sich selbstgegenüber treten kann : der steht eben da-durch allem Andern gegenüber, es zu be-trachten und zu durchforschen wie immeres sich betrachten und durchforschen läist.Die empirische Kenntnifs, die speculativeSpannung, die ästhetische Hingebung, selbstder Scherz und das Lachen, liegen, ob-schon verschieden an sich, doch der Ge-mülhsstiinmung nach ganz nahe beysammeii,

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