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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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331
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ähnliches in die Wirksamkeit eingetreten,lind vom allgemeinen Besten wenigstens,wird nicht nur gesprochen, sondern auch,hie und da, recht kräftig und löblich ge-wirkt : so ist sein nächstes Erzeugnilsnichts anderes, als Woldseyn und Genufs;der Genufs aber erzeugt neue Wünsche!Die Stillung Einer Begierde ist die Entfes-selung von zehen andern. Der Ungestümihres Forderns ist desto heftiger, je jüngersie sind, und je ungewohnter des Wartensund Entbehrens. Das giebt nicht die Sin-nesart zurück, aus der das Verwaltungssy-stem hervorgehn rnufste. Es ist gezeigt, dafsnur ein allgemeines und durchgreifend herr-schendes Wohlwollen demselben die richtigeGrundlage geben könne j dafs es aufserdenigegen das Recht, und noch gewisser gegendie Billigkeit verstofse, dafs es folglich so-gar den Ideen werde weichen müssen. Wiesollte es Vordringen, wenn seine Folgen sichwider seine wesentlichsten Voraussetzun-gen kehren ? Hierin liegt der Grund,dafs die Idee, welche hier mit diesem Na-