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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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gengesetzten. Diejenigen misfallen einanderund werden Widersacher, die sich über derVerfälschung der Urbilder oder ihrer Nach-bildung zu betreffen glauben. Misräth derVersuch der Verständigung, ja zieht er nursich in die Länge, und sinkt die Hoffnungihn gelingen zu sehn: dann breiten sich dieverschiedenen Culturen unaufhaltsam immerweiter auseinander. Jede Sinnesart machtnun sich selbst grofs, die löbliche, die gleich-gültige, und die verkehrte; die Ideen stehnverlassen; man ist davon zurückgekommen.Man besorgt das Recht und die Strafen, WeilNiemand verlieren will, was er hat. Es ver-waltet jeder das Seine, und Einer das desAndern für Bezahlung. Jedermann zeigtseinen Glanz; und mit einander wollen siees nur gerade nicht verderben. UnüberlegteSchritte aus diesem Gleise heraus, strafensich selbst; denn keiner allein ist die Ge-sellschaft.

Diesen Zustand näher zu bestimmen, undihn auf und ab schwanken zu machen, hat

alles