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Gesellschaft in ihrer Wechselwirkung dasKünftige zum Schlimmem oder Bessern hin-fuhren. Jedermann wird finden, dafs seinsittliches Denken bald einer Person, baldeiner vorhandnen Gesellschaft, bald endlichdemjenigen gelte, was da werden möchteaus dem Vorhandnen.
Erwägen, was zu leisten und zu lassensey, heifst Pflichten erwägen. Wie man-nigfaltig dieselben seyn mögen, sie zerfal-len in drey Gruppen, je nachdem ihr Ge-genstand entweder ein Einzelner ist, oderdie Gesellschaft, oder die Zukunft. Es istaber hier gar nicht die Rede von dem, wasschon die einfachen Ideen für sich in Hin-sicht auf einzelne Verhältnisse bestimmen;nicht von der Zahlung einer Schuld, nochvon der Erwiederung einer Wohlthat, nochvon der Aufrichtigkeit und Ehrerbietung.Sondern von der gröfsern Anordnung desLebens, welche der tugendhaften Sinnesartim Ganzen soll gewidmet seyn.
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