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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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der Menschen längst gewisse Stellen geschaf-fen. Man könnte tragen, wie diese bekann-ten Stellen der beseelten Gesellschaft ange-hören möchten? Wäre es hier die Absicht,irgend etwas, das bestimmte Zeitalter undCultur-Zustände voraussetzt, mit Hülfe derEmpirie zu erläutern: so könnten an diesemOrte eine Menge von Untersuchungen ein-geschaltet werden über die Bedeutung ver-schiedener Stände und f^cher, als desRechtsgelehrten, des Geistlichen, des Dich-ters, des Erziehers, des Philosophen u. s. w.Zwar, was die letztgenannten anbetrifft, de-ren Plätze möchten in der beseelten Gesell-schaft sich ziemlich leicht zeigen. DemDichter, welcher nicht zur Rechtsverbin-dung , noch zu den Systemen für Lohn,Cultur, und Verwaltung unmittelbar gehört,möchte die Sorge für vielseitige Erhohlunganheim fällen, für Erquickung aller Arbeiterdurch Erweiterung des Gemüths zu jederGattung des beschauenden sowohl als destheiluehmenden Interesse : ein edler Platz,auf welchem er der ganzen übrigen Gesell-