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Krieg bezwungen habe, und ihm und den Römern vonallen zwölf Städten die oberste Hoheit übertragen wordensey. Ein Gleiches erzählt er von den Sabinern. Livius hingegen schweigt ganz von dieser angeblichen gewaltigenMacht Roms in jener alten Jett: und der VejentischeWaffenstillstand, welcher unter Servius Tullius abgelau-fen war, ist, nach Livius Sinn als er das erste Buchschrieb, der des Nomulus, obgleich es gegen die Zeitrech-nung streitet. Unter den Römischen Schriftstellern scheutsich Florus allein vor der sichtbaren Fabel nicht. Ob sie alteVerherrlichung über alles Glaubliche hinaus im Gedicht,oder ob sie spate Verfälschung ist, laßt sich bey diesemStillschweigen nicht errathen.
Äuf diesen Krieg bezieht Dionysius daß Tarqmniusdie etruskischen Jnsignien der Königswürde, därgebotenvon der besiegten Nation, angenommen habe. Andere er-'zahlen es von Tullus: nach Livius hat Romulus bey derersten Anordnung des Staats die königliche Würde damitausgezeichnet; und dieses, daß Nom auch hierin vom An-beginn etruskische Sitte beobachtete, ist das glaublichste.In der Pracht dieses königlichen Schmucks sollTarguiniuswegen des Sabinerkriegs den ersten Triumph geführt ha-ben; auch diese Feyer kam aus Etrurien und wird auf ih-ren Denkmählern dargestellt.
Eben so waren die Schauspiele etruskisch, mit denender König das hartdienende Volk tröstete. Von den Wett-spielen welche die Griechen zu Olympia versammelten, wa-ren nur Wagenrennen und Fanstkampf bey den Etruskerngebräuchlich. An dem Schauspiel ergötzten sich die Jtali-