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sein Daseyn nur durch Unterwerfung. Selbst nach derherrschenden Erzählung erließ Porsenas romantischerEdelmuth den Besiegten anfangs wenig von den härtestenBedingungen welche ein stolzer Sieger vorschreiben konnte.Nom mußte seine Treue durch Geißeln verbärgen, Jüng-linge und Jungfrauen, unter denen sich des Consuls Toch,ter Valeria befand. Die Römer selbst bekennen daß ihreVorfahren damals die alten Eroberungen am vejentischenUfer der Tiber verlohren: und es ist gezeigt worden daßihnen wahrscheinlich zehn ganze Regionen genommen wur-den. Auch das ältere Nom, als der Gewinn einzelnerbey den Eroberungen nicht gleichgültiger war als die Ver-größerung der Herrschaft des Staats, verfolgte seineSiege oft nicht weiter: nicht bis zur Vertilgung: ohne«daß Edelmuth oder Bewunderung des Feindes ihm Grän-zen gesetzt hatte. Was den Besiegten blieb, ward zins-pflichtig: und wenn Porsena den Krieg unter dem Vor-wand der Herstellung der Tarquinier unternommen hatte,'so ist es doch nicht auffallend daß er ihn nur für sich be-nutzte, und ihre Sache aufgab.
Alles was von diesem Krieg erzählt wird, der wahr-scheinlich von dem Vejentischen worin Brutus den Todfand nicht verschieden war, selbst die Vorfalle welcheWahrheit in dichterischer Gestalt, oder in dichterische Er-zählung verwebt scheinen könnten, ist höchst wahrschein-lich nichts als eine freye dichterische Bildung welche an dieStelle der gänzlich vertilgten historischen Nachrichten ge-treten ist. In der Kriegsgeschichte selbst ist der vejenti-sche des Jahrs 277 abgespiegelt, welcher nach dem Un-Ersier Theil. 3