Band 
Zweyter Theil.
Seite
139
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giniuS war zurückgekommen; von ihm und seinen Beglei-kern, zu zahlreich als daß die feigen Decemvirn es gewagthakten sie zu verhaften, hatten die Soldaten die Vorfalledes Morgens vernommen. Sie waren bewaffnet: siefühlten daß sie frey waren zu handeln. In tumultuari-scher Bewegung ward beschlossen die Fahnen zu nehmenund nach Nom zu gehe«. Dort angelangt besetzten sie denAventinus; hier versammelte sich bey ihnen wer Schutzbedurfte, und wer für die Befreyung des Vaterlands ent-schlossen war. Der Senat blieb in der Tyrannen Knecht-schaft. Abgeordnete begaben sich auf den Aventinus, imNahmen des Senats den Rebellen ihr Vergehen vorzuwer-fen, und sie aufzufordern zum Gehorsam zurückkehrend Ver-zeihung zu erwerben. Das Volk entließ sie ohne Antwortund mit der Erklärung; sie würden nur L. Valerius undM. Horatius anhören. Auch das andre Heer, durch Jci-lius und Numitorius aufgerufen, entsagte' den Tyran-nen. Unter Fahnen und Waffen rückten die von der sabi-nischen Gränze zurückkehrenden Legionen durcssdas Colli-nifche Thor in die Stadt ein, durchzogen sie friedlich, undvereinigten sich mit dem ersten Heer auf dem Aventinus.

Jedes hatte zehn Tribunen als feine Obern anerkannt,also daß jede plebejische mit ihrer Region erhaltene TribuSeinem Obersten gehorchte, und von ihm reprascntirt ward.Die ein und zwanzigste, die Claudia, war dem Volk fremd.Auch dieses deutet auf eine Magistrats plebejischer Tribu-nen, alter und verschieden von den Volksreprafentanten,zu der das Volk zurückkehrte weil die letzten ihm fehlten.Von diesen Vorstehern der zwanzig Tribus hat Poiupo-