Band 
Zweyter Theil.
Seite
281
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Sage von einem Siege dieser Nation über die ausApulien zurückkehrenden Gallier: er häuft beyde Er-zählungen«

Das Gerücht von Roms Verwüstung erscholl bisAthen , und erhielt sich länger als ein halbes Jahrhun-dert im Andenken, ehe noch Rom für die Griechen auchnur so wichtig war als dieLucaner, welche der RhetorJsokrates den Triballern als unbedeutende Barbarengleichstellt. Nur als ein Theil, und als einen der größ-ten Vorfälle, in Italiens allgemeiner Verwüstung konnteRoms Schicksal die Athenienser beschäftigen. Nichtlange Zeit mochte vergangen seyn als Heraklidcs derPontiker Roms Zerstörung durch eine Auswanderungvon den Hyperboreern her gedachte ^): Theopompus aber schrieb erst nach Philipps Tod. Er konnte der gal-lischen Eroberung nur in einer der vielen Episodenseiner großen Geschichte erwähnen: wahrscheinlich ineiner allgemeinen Nachricht über die celtische Völkerwan-derung, zu der ihn die Schicksale der von der Mitteldo-nau vertriebenen Völker veranlassen mochten.

Rom nach der Räumung.

Mit der Herstellung Roms beginnt, nach Livius Urtheil, die reichere und gewissere Geschichte der ausihrer Wurzel kräftiger wieder aufsprossenden Stadt, dc-

") Diodor a. «. O. Er nennt sie hier KcH«,, welches aufeine römische Quelle deutet, sonst heißen sie ihm Agyllaer.

") Plutarch x. 14c,. L.

PliniuS H. dl. Hl. c. g.