Band 
Erster Band. A - G.
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Ae,

è einem dazu Bereiteten, minder flußi«

•* gen Copalfirniß, vermittelst eines

s- Pinsels, bestreicht.. Daß das Aez-

n Wasser nachher wieder über die ganze

u ,tylattt, nicht, ivie H- S. sagt, blosii (ruf die starkem Stellen gegossen wird,k 'ober nur gegossen werden kann, ver-n steht sich von selbst? Auch wird der

i, Firniß, oder besser der Aezgrund,

n nicht blos weggenommen, wie es im

e< Texte heißt, sondern weggeschmolzen.

n Wenn, nämlich, der Aezkünstler

glaubt, daß das Scheide-oderAez-wasser die verlangteWirkung gethan,

s, gießt er es ab, läßt die Platte trock-neu, bestreicht sie mit ein wenig.

ie Baumöl, und legt sie wieder über

t. Kohlen; durch die Wanne schmilzt

[h alsdenn der Grund mit dem Oele

r, dergestcht zusammen, daß er mit eW

t« nein leinenen Lappen weggewischt wer-.

zu den kann. — Wenn H. S. ferner

„> verschiedentlich sagt, daß ganz feine

ti und leichte Stellen sich nur mit dem

cy Grabstichel machen lassen: fo scheint

ist er diesen mit der so genannten, kal-

16 ten ttadcl (s. den Art. Xadiren)

,it verwechselt zu haben. Diese, die

ig letztere, ist es, mit welcher die sanf.

ec ten Uebergänge bis zum höchsten

ne Richte seit der Zeit gearbeitet werden,

d- daß die so genannte kupferstecherische

„> Manier im Aezen, vorzüglich von

a» dm französischen Künstlern, vervoll-

n» kommt worden ist. Der Grabstichel

a wird nur gebraucht, um den zu mat.

iii ten Stellen mehrere Tiefe und Kraft,

c» »md den zu rauh gefressenen mehrere

lit Reinigkeit zu geben. Die Vcrbin-

ll- düng beyder, des Grabstichels mit

is der Nadel, bleibt indessen, beson-

ie« ders bey Landschaften, und auch bey

es historischen Gegenständen, immer

jg nothwendig. — Eben so unrichtig,

e« »"d unbestimmt, behauptet H. S.

hc daß, i„ eben dem Zeiträume, worin

,ß eine einzige Platte zu stechen ist, wohl

3,1 hundert geazt werden können; und

at es würde nicht eben zu verwundern

>ik styn, wenn dieser Ausspruch den

«

A ez 4.i

Künstlern Aergerniß gegeben hatte..Die, zu dem Radiren und Aezen er-forderliche Zeit hangt von der Artab, wie der Aezkünstler, ob in fleißigger, so genannter kupferstecherischcr,oder leichter, so genannter mahleri-scher Manier, (s. den Art.Xadll.-en),arbeitet; und hat er, mit dem ei-gentlichen Kupferstecher, (wie wir eshier annehmen müssen) ein und das-selbe Urbild auf die Platte zu brin-gen, und verwendet er gleiche Sorg-falt mit ihm auf feint Arbeit: somacht zwar die, in Dergleichung mitdem Grabstichel, leichtere Führungder Nadel, in Ansehung der, zu derVollendung der Platte, erforderst,chen Zeit, einen, allein wirklich sehrkleinen, Unterschied. Auch werdenin diesem Falle, beyde Platten leichtzu verwechseln seyn. In der fo ge-nannten mahlerischen Manier kannunstreitig viel geschwinder, als mitdem Grabstichel gearbeitet werden;aber auch hier giebt es so viele Ab-stuffungen, daß schlechterdings sichnichts Bestimmtes darüber behauptenlaßt. — Was H. S. von der Ver-'schiedenhcit der Anzahl möglich gu-ter Abdrücke von gestochenen und ge-Üzten Platten sagt, ist bereits beydem Art. Abdruck (S. i.) näher be-stimmt worden. —- —

Ausführlicher handeln von derAezkunst, in französiscber Sprache:Abc. Bosse (Traité des manières degraver en taille douce fur l’airainpar le moyen des eaux fortes, etdès vernis durs et mois, ensemblede la façon d'en imprimer les plan-ches et d*en construire la preste,Pan 1645. 8- mit K. Mit etwasverändertem Titel, und vielen Zu-sätzen über den so genannten weichenAezgrund, (s. den Art. Gründen)über die eigentliche Kupferstecherey,und über die schwarze Kunst, durchden jungem Cochin, Par. 1745. g,mit K.' Wieder vermehrt mit Nach-weisungen über die bunten Kupftr,E § und