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Buch , ist leider, noch immer, imGanzen das Handbuch der Künstler ;und doch ist Winkelmanns Urtheildavon wohl nicht zu hart. Er sagt,in s. Versuch einer Allegorie, S.23.davon: »Ripa's Belcsenheit in sei-ner Iconologie ist mehrentheils ausdem Werke des (.vorhin angezeigten)Valerianus genommen; das übrigeist theils aus Büchern, die vonSinnbildern handeln, als Alciatus,Tyvotius, u. s- f. genommen, eingroßer Theil aber ist auf seinem eige-nen Grunde, oder vielmehr in seinemGehirne erwachsen. Seine Bildersind dergestalt erdacht und entwor.fen, als wenn keine alten Denkmalhein der Welt waren, und man sollteglauben, er habe weder von Sta-tuen, noch von erhobenen Werken,noch von Münzen und geschnittenenStemen Nachricht gehabt. SeineBilder sind höchstens bey Illumina-tionen und wenige in Gemählden, an-zubringen. Man konnte viele Ein-fälle desselben nicht lächerlicher er-denken; und ich glaube, wenn ihmz. B- das welsche Sprichwort, in einSieb pissen, das ist vergebliche Dingethun, eingefallen wäre, er würdeauch dieses figürlich gemacht haben.")
Tableaux du temple des Muses. . pour represcnter les vertus , etles vices . . . Par. 1655. f. Unterdem Titel, Temple des Muses, Amst.173 . 3 * i? 49 - f- und mit der Auf-schrift: Ôollebìion originale destableaux les plus intéreffans desmétamorphosés d’Ovide , . . Par.1770. f. 60 Bl. Der, in der letztenAusgabe sehr verkürzte, dabey be-findliche Text ist von dem Abt Ma-rolles; die Gemählde, nach welchensie gestochen worden, sind von Abr.Dieppenbeck, und die Kupfer vonVloemart. Auf dem Titel des Am-sterdamer Nachstiches, wird L. Pi-card fälschlich, als der Urheber derZeichnungen angegeben. — <J>. Lai-resse (Das gte Kap. des 11 teil Bu-
ches s. Großen Mahlerbuchs, B. z.
S. 28z. handelt von „einigen, aufbesondre Personen gerichteten Vor-bildungen, welche füglich mit still-liegenden Sachen ausgeführt werdenmögen.") — Ungen. (Teutsche My-thologie , oder Beschreibung aller er-dichteten heydnischen Götter und Göt-tinnen, Sulzb. 1712. 8-) — J-Louis Rraft (Tresor de Fables choi-sies des plus excellens Mytholo-gistes, Brux. 1733. izoBl ) — Ro-meyn v. Hooghe (Van deHierogly-pen ofMerkbeelden der Ouden Vol-keren . . . doorAndr.Heinr.We>.fterhovius, Amst. 1735. f. mit K.Deutsch mitSiegm. Jac. Baumgar-tens Vorrede, Amst. <744.4. mit K.
Auch ilîbií Science hiéroglyphique,ou Explication des figures symbo-liques des Ane. Amst. 1746. 4. mitKupf. meines Wissens eben diesesWerk, welches, wie die Gemählde ;
seines Urhebers, von einer üppigen,überfüllte» Einbildungskraft zeugt. 1
In der Vorrede giebt Baumgarten 1
Nachricht von den Büchern, welchevon den Aegyptifchen Allegorien han- >dein, die aber nicht näher hieher ge- >hören. Das Buch besteht aus 63 >
Kap. in welchen das, bor jedem der- iselben befindliche Kupfer erklärt wird.) k
— Öpence (Polymetis, or En- S
quiry concern. the agreements bet- 0
ween the works of the Roman 9
poets and the remains of the an- t
cient Artists, Lond. l 747. s. Ueber d
die mehrem Ausgaben, Auszüge und b
Uebers. s. den vorhergehenden Arti- k
kel.) — Honore la Combe Se Pre- l
;cl (Oiäion. 1. onologique, ou in- s
troduökion à la connoisiance deS c
Peintures, Sculpt. Estamp. Medaii- 1
les, Pierres gr. Emblemes, Devi- §
ses . . Par. 1756. 12. Gotha 1758* 11
8- Deutsch, ebenb. 1759.8-)—■ Am. |
Jos. pecnctty (Dictionaire Mytho- b
Hermétique dans lequel on trouve b
les Allégories fabuleuses des Poe- S
tes, les Métaphores, les Enigmes v
etc.