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aus der Neuen Dibl. der sch. Wissen-schaften, -Bd. ç. 201. —Ucbrigens ist diese, größtentheilskindische Epieicre» alter, als mangewöhnlich glaubt, und keiueswe-ges, wie H.'Sulz. r sagen beliebt,eine Erfindung des spielendesW.tzesder Neuern. Freylich haben So-phokles und Pindar keine Anagram-me», so viel wir wissen, gemacht;aber aus sein Commentar des Tzetzeszu der Cassandra des Lvkvphron, istbekannt, daß dieser sich die Gunstdes Ptalomaus Phrlad. und der Ar-finoe» dadurch daß er aus deutTlrskofuxioç ein ätto ptéhToç, undaus Apcnvo}] ein »os ^'Hpotç machte,erworben haben soll. Vorzüglichhaben die Jüdischen Cabbalisten der-gleichen Künste ae! rieben. Die The-mura, oder der dritte Theil der Cab-bala, beruht gänzlich auf dergleichenBuchstaben Veränderungen oderVer-sehungen; und es ist gar nicht un-wahrscheinlich, daß, wie schon Edm.Dickingson in s. Delph. Phoeniciant.. . ï Oxon. 1655. Frcftv 16139. 8-glaubte, der Grieche dieses Kunst-stückchen von Juden in Acgypten ge-lernt haben könnte. Die französi-schen Kunstrichter, welche (wie z. B.Sabacier IN den Trois Siècles, Art.Dorât oder die S 3 erf.&er Annal. poet.B. 4. ©. 276) dem Dorat (f 1588)ntwedcr die Einführung dieser Epie-erey in Frankreich, oder gar die Er-findung derselben überhaupt, lzu-â schreiben, scheinen nicht einmahl zuwissen, daß sich im Rabelais bereitsdergleichen finden. — — MehrereNeuere haben ganze Sammlungendavon geliefert, als, in lateinischerSprache, unter mehrern: Ioh.Mautner (Rosa Verniaca, s. Ly-caeum Roitoch. Anagrammat. Roih1636. 12. Curia Rostoch. ebend.
1636. 12.) -In französischer
Sprache, Iacg. de Lontenze (Ana-grammes et Son. 1606. 4.) —Alexis (Anagr. für le noin de Mr.
Colbert, f.) — I. Douer (Anagr. isur laugaste nom de Louis XIV. *
1651. 4.)-Auch bey uns hat, \
unter andern L. D. Stender eine 1dergleichen Sammlung herausgegc- 'hen. — ’
Anakreon. j
Die erste Ausgabe der Gedichte des £Anakreon, durch Heinr. Stephanus lbesorgt, erschien Par. 1554 - 4. gr. (und lat. und eben derselbe druckte ?ihn, mit einigen Veränderungen, und *verm. mit Fragmenten, in der Samm> *luiig der lyrischen Dichter, Par. >586. Jia. Die folgenden, merkwürdigsten lAusgaben sind hie von Paris 162^. I8. gr. Von Jean Bcthvul Rancch *jPar. 163g. 1647.8. (Eigentlich be- <sorgte nicht der, damahls erst >2oder iz Jahr alte, nachher durch £seine Reform des Ordens de la Trappe 4
so berühmte RanceJ sondern sein áLehrer, diese Ausgabe.) Von Lan, 8Fabre, Saumur 1660. 12. gr. und *lat. Von der Datier, mit einer 8prosaischen franz. Uebers. Par. 1682. 8
ia. Anist. 1716. i2. Von Longe- ®pierre, mit einer franz. metr. Uebers. rePar. 1684. 12. Amsi. 1692.12. VonWilh. Baxter, Lond. 169;. 8. 17'°' 2
12. gr. und lat. (Baxter war der aerste, welcher von dem, in der ersten I :Stephanischen Ausgabe gegebenen }'■Texte, der bis dahin, ziemlich all-gemein, war beybehalten worden, 1und öfters sehr willkührlich, abwich.)
Von Jvf. Barnes, Cambr. 170;. 8 .
1721. 8- Lond. 1734. 8- gr. und lat. u(Mit Verbesserungen nach einer Va> *■'tikanistl)en Handschrift, mit Derán- Fderungen des Textes nach Scaligers, FSalmasius und Dan. Hcinsius Muth» ^maßungen, und allerhand Erläutt-rungen über die Sylbenmaße, sowiemit den, sorgfältig gesammelte», jFFragmenten; der erste Abdruck ißder cvrrecteste.) Von Maittaire, FLond. 1725 und 1740. 4. gr. und lat. &
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