13 £
A r c
A r e
Vite degli Arcadi . . Rom. 1708*1721. 4. 4TH. —■ Notizìe degiiAr-cadi mord, Rom. 1720-»721. g.3 B.— Notizia dell nuovoTeatrodegli Arcadi, aperto in R. i’anno1726. delS. Vite.Giovardi, R. 1727.4. und ein Auszug daraus in desCrescimbeni Storia della volgar Poes.B. 6. 6, Z 43 - Ausg. so» 1730 -7und Memorie itlor. degli Arcadi, diM. G. M. R. 1761. 8- vorhanden. —Und der Zte Band der Var. littérai-res, Par. 1768. enthalt, S. 576 ei-nen Aufsatz, De Petabliffemeut dePAcad. des Arcades, so wie dieneuen critischenBriefe, Zür. 1703-8.(n. Aufi.) S. 9y und der erste Bandvon H. Bcrnonstlis Zus zu den neue-sten Rciscbeschreibungen nach Ita-lien, Leipz. 1777.8. Nachrichten vonderselben. — 1 ~
Von den Sammlungen ihrerSchriften sind mir bekannt: Carmi-na Arcad. Rom. 1721. 8.-— Rime. . . Rom. 1716-1763.8. 14 Th.
— Prose . . . R. 1719. 8- ZD- —Adutianza degli Arcadi . . . . R.>767. fol, (Auf eine überstandeneKrankheit derK.K. Maria Theresia.)
— Adunanza ... ist morte delCav. Ant. R. Mengs, R. 1780.8.—-I. Giuochi Olimpi . . . celebr. inmemoria di Metatasio, R. 1784. 8-
— Auch haben, in neuern Zeiten,mehrere ihrer Mitglieder, als Ja-quier, Cavalli, Godard, Mariot-tini, Amaduzzi, u. a. m. einzele,prosaische Abhandl. so wie andre, alsGiov. Pizzi, Luigi Godard, Bine.Monti, Mich. Mallio, Gaet. Golti,Giuf.Petrosilini, Dom. Telia, Franc.Zachroli, u a. m. zum Theil ganzgute Ged. verschiedener Art druckenlassen. —
Archelaus.
ÄZossms, itt s. W. de Hifr. tiraec.(!. 3. S. 329) hat so ziemlich allesgesammelt, was die Alten von dem
Archelaus, der zur Zeit Alexanders,und nachher in Aegypten lebte, ge-sagt— scheint aber dieses alles selbstwieder vergessen zu haben, wo er vonihm, als Dichter (Dè Poet. Gr. S.33 .) handelt. Auch Bayle gedenktseiner in der Anm. C. zu dem Art.Archelaus des Weltwesscn. Das,was von seinen oben geoachten In-schriften übrig ist, findet sich in H.Drunks Analedt. Bd. 2. S. 58 B. 3.E. 303, und kann einen Begriff vonseiner, von H. S, geoachten, Dicht-art geben. —
Archilochus.
Daß so gar schon vor dem Ho-mer das jambische Sylbenmaß zuEchmähgedichten gebraucht wordenist, erhellt sehr deutlich aus der Poe-tik des Aristoteles (Gap. I V.) obgleichder Margites, dem Hephästion zuFolge, nicht durchaus in Iambenabgefaßt war. Aber freylich scheintArchilochus zuerst dergleichen Ge-dichte in lyrischer Form gemacht,oder die Cpode, wie es MariusVictorinus (Dearr, gramm. l.ib. III.S. 2564. Ed. P.) ausdrücklich sagt,erfunden, und das jambische Syl-benmaß überhaupt vervollkommt,oder manuichfaltigcr gsiuachc zu ha-ben. Auch stimmt, was andre alteSchriftsteller, als Plutarch (DeMusic, op, B- 2. G. 1140 u. f. Ercll.1620. s.) Diomedes (l.ib. 3. S. 502.Ed. P.) Terentianus (S. 2422. Ed.P.) Quintilian ssid.X. c.S.497.Ed. Gesn.) Bell. Patereulus (L'b.I.c. 5, 0.35. Ed. Burm ) von jenerihn: zugeschriebenen, oder seinenrhylhmischàil Erfindungen überhauptberichten, hiemit, wenn man es ge-nau erwägt, so ziemlich überein.Dadurch wird, indessen, dem dich-terischen Verdienste desselben nichtsbenommen. Es ist, zuerst, bekannt,daß das ganze Alterthum ihn für ei-nen der ersten Dichter ansah; und.