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lung verm. Schriften, Berl. 1779u. f. 8 . B- l. S. z 83 - Ist indessenmehr Vertheidigung und Lobschrift,als Erläuterung des Tanzes.) —Äthenäus (Deipn. Lib. I und XIV.S. 30 und 628. liefert blos allgem.hisior. Nachrichten.) — Apulejus(Metamor. Tib. l. c. 10.) Bey ge-nauer Erwägung desselben zeigt sichaber ziemlich anschaulich, daß ihrTanz dieser Art immer noch sehr ver-schieden von dem war, was dieNeuern nachher Ballet genannt ha«den. Jener war eben so sehr Gesti-kulation, Mimik, als Tanz; die vor-zustellende Sache wurde darin nichtblos, wie in dem Ballet der Neuern,durst) eine allgemeine Bewegung desganzen Körpers, oder allenfalls durcheine, dieser allgemeinen Bewegungdesselben, angemessene, mir ihr har-monirende, und ihr untergeordneteBewegung der einzeln Glicdmaßen,sondern durch die beziehungs - undbedeutungsvolle Bewegung der letz-tem, ausgedrückt; sie scheinen auchhier nur darauf bedacht, gewesen zuseyn, die Sache selbst, und nicht ihreKunst, nicht blos schöne, angeneh-me Bewegungen, sehen zu lassen.Mit einem Worte, ihre Tänze dieserArt waren — Pantomimen; undder Begriff, welchen sie mit demWorte èpxywç, saltatio, verbanden,war nicht immer der, welchen wirmit dem Worte Tanx, Danke, ver-binden. Indessen heißen, bey demLucian, ja jene Tanze auch auf dievorher benannte Art. Nur war dieBewegung des Körpers dabey abge-messen, und wurde von der Musikgeleitet, welch s wieder nicht immerder Fall bey unsern gewöhnlichen so-genannten Pantomimen ist. Auchstellten sie, diesem gemäß, alle Ar-ten von Handlung dar; und No-verre selbst gesteht (Briefe über dieTanzkunst, Hamb. >769.3. S. >8-)„daß die Kunst der Pantomime (als„welche Benennung er auch seinen
»Balletten giebt) heut zu Tage weit„eingeschränkter ist, als sie unter„der Regierung des Augustus war;»daß es eine Menge Dinge giebt,„die sich, vermittelst der Eebehrden,„keinesweges ausdrücken lassen, daß» alles, was ruhige Unterredung heißt,„darin nicht mehr Statt finden„kann." In seinen eigenen Ballet-ten (deren Werth ich gar nicht ver-kenne, oder herabwürdigen will)läuft alles doch immer mehr aufmah-lerische Stellungen der handelndenPersonen, als auf völlige Verdeut-lichung der Sache selbst hinaus; und,meines Vedünkens, würden wenigeseiner Ballette, wenn man den In-halt derselben nicht vorher genauweiß, ganz vollkommen, und inallen ihren Theilen verständlich undbegreiflich seyn. Daß sie mit denPantomimen der Alten nicht zu ver-gleichen sind, werden den Leser leh-ren: Dcrav. Ferrari»« (Dissertât,de Mimis et Pantomimis, Guelph.*(1714) 8- und im sten Bd. des Sal-lengreschen Thesaurus, S. 677.) —Nie. Eagliachi (De Ludis fcenic,Mimor. et Pantomim. Synt. Patav.1713. 4. «nb bey Sallengre, ebcnd.S. 699.) — Ben. Avcranu« (Inder >6ten bis >8ten s. Dissertât. zuder Anthologie, im itenBde. s. Oper.sslor. 17 >7. k.) •—> John weaver(Hillary of the Mimes and Panto-mimes .... Lond. 1728- 80 —»Li. Franc. Boulanger Ve Rivery(Recherches bistor. et crit. für lesMimes et les Pantomimes . . Par.1751. >3.) —■ J. B. Dubos (Imlöten Abschnitt s. Reflex, crit. furla Poesie et la Peint, mit Zuziehungdes izten und >4ten S 20g derDresd. Ausg.) — Ungen. (Abhand-lung von den Pantomimen, histor.und crit. ausgef. Hamb. 1749-80 —Ungen. (Account of the Panto-mimes of £he Ancients, bey benRe*marks on the favourite Bai lad ofCupidand Psyche, Lond.1788.8 ) —
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