Band 
Erster Band. A - G.
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Matrosen, einen Dichter, eiiien Mu-sikus, u. d. m. als Untergebene derThorheit mit eingeführt hat.— Eineoricce Gattung des Ballettes ist diePastorale Ballet, deren Erfindungsich auch von La Motte hcrschreibt.Zwar nannte, wie gedacht, schonTV'Mault sein vorzüglich aus Tanzenzir> mmengesttztes Fest des Bachusund der Lieb- auch Patrorale; aberin der isie des La Motte, die bereitsimJ 1697 und vermehrt imJ. '708auf dem Theater erschien, hängt derTanz mehr mir der Handlung derPersonen zusammen, oder vielmehrdas Stück hat eine, für sich selbstbestehende, Handlung, und die darinranzenden Schäfer, Faunen, Saiy-ren, Dryaden, u. s. w. verbindendamit einen eigenen Zweck. Uebri-gens haben alle diese Gattungen, inder Folge, verschiedene Abänderun-gen erlitten oder Zusage erhalten.So führte, j. B. Danchet, im I.>7»o in den, von Campra gesetzten,Fêtes Vénitiennes komische Entreenoder Tanze, und, ich weiß nicht,wer, Helden, Könige, Fürsten indas Ballet ein, welches, zur Unter-scheidung von dem gewöhnlichen, nunLullet héroïque genannt wurde. Zuder wichtigsten Verbesserung machteFüsilier mit seinen, imJ. 172z ge-schriebenen , und von Colin de Bla-mont gesetzten Fêtes grecques et ro-maines, einen Anfang. Er versuchtedarin den Tanz wirklich darstellendzu machen, oder einen Theil derHandlung wirklich tanzen zu lassen.Aber, er brachte diesen Tanz unschick-llich an. Er ließ, z. B> den Kampfder Ringer in den Olympischen Spie-len dadurch vorstellen, indem dieserKampf, der eigenen Anlage seinesStückes nach, schon geendigt war.Den wichtigsten Schritt aber thatCahusac mir seinen, im Jahr 1747gespielten und von Rameau gesetztenFêtes de FHymen et de PAmour.

Er verband darin nicht allein das

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Wunderbare, oder Maschinerien mitdem Ballet, sondern der Tanz in sei-nem Stücke ist auch zu gleicher Zeitein wesentlicher, nothwendiger Theildes Inhaltes. Allein, das Stückschien nicht Beyfall zu finden; undder wirklich handelnde oder Handlungausdrückende Tanz ist dadurch nichtauf dem lyrischen Theater eingeführtworden. An Tanzgedichten aller Art,das heißt an Ballets und Comedies-Bailets, und Pastorales- Ballets, undBallets heroiques, hat es indes-sen nicht gefehlt. Außer den be-reits genannten Dichtern haben I.Frce. Duché' (7 1704) Jof. de Car-tour (7 1725) de la Bruere (i 1750)Mich. de Bonneval ) Pierrede Morand (7 1757) Jean Fr. delaNoue (f 1760) Fr. Aug. deMoncrif( 1 " >77°) Fr. Arouet de Voltaire(t >778) Pierre Ch. Roy (f )Friedr. Marmontel (71788) Se-daine, Brunet, Monnier, Coudray,Dcsfontaines, u. v. m. deren nochvon irgend einer Art geschrieben; undaußer den angeführten Componisteithaben Blaisi, der Marq. v. Brassac,Bois -Monier, Colaffe, J.J.Mou-ret, Gervais, Fr. Francoeur, Bour-geois, Mondonville, Grenet, delaGarde, Fr Reb.el, Royne, Mich.Monteclair, P. Laujon, de la Barre,Ch. Svdi, Rob. des Brosses, J.B.Foulqmer, Monstgny, Floquet, Ago-lan, Trial, u. a. m. dergleichen ge-setzt. Aber erhalten haben von deitaltern sich nur wenige auf dem Thea-ter; außer der Furope galante, spieltman von diesen nur noch les Elemens,les Amours des Dieux , den Zelin*dor Roi des òylphes, und bie Fêtesgrecques et romaines ; und Män-ner von Geschmack dürften wohl über-haupt das Urtheil, welches Rousseauin f. Dift. de Mulique, Art. Ballet,von ihnen gefällt hat, unterschrei-ben. —

Ferner nennt man noch immer die,in den eigentlichen, französischen so

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