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Erster Band. A - G.
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Museum v. I. 1788- Mon. Novemiber, S. 393.) — Lar. Dav. Jlgen(Chorus Craecor. Tragic. qualis t'ue-rit, et quare usus ejus hodie revo-

cari nequeat, Lips. 1 788 - 4 >)-

Ueber die Musik der dramatischenLböre der Alten, findet sich etwasin I. N. Forkcls allg. Gesch. der

Musik, B. >. C-4> > u. f-

Ucbersetzungen von einzelcn Chö-ren aus alten Tragödien haben ge-liefert: Sw, Grills (Chöre aus dengriech Trsvlen. Halberst. 1772. 80 —Butterweck (Zwei) Chöre aus demEuripides, bey s. vorher anges Aufs.

im deutschen Mus.)--

Uebrigcns waren, bey der Wieder,auftebung der Wissenschaften, diemebrsten Trauerspiele der neuernVölker ebenfalls mit Chören verbun-den. Bey den frühern italienischenTrauerspielen finden sich deren über-all ; das erste Stück ohne dergleichenist der Soliman des Prosp. Buona-relli, gedruckt Flor. 1620. 8-) —Die erstem spanischen Trauerspiele,die Nile lastimosa unbNise laureadaenthalten deren ebenfalls; aber, mei-nes Wissens, sind es auch die ein-zigcn — In Frankreich haben, bisgegen das Jahr 1630, fast alleTrauerspiele Chöre gehabt. (S. Hift.du Theatre franç. Bd. 3. S. 454-Anm. a. der Par. Ausg.) In neuernZeiten versuchte, wie H. Sulzcr be.merkt hat, Racine wieder derglei-chen einzuführen; auch der Oedipdes Voltaire hatte dergleichen; aberbeyde haben wenig Nachfolger ge.funden.— In England erschien dasTrauerspiel, in dem kerrex andPor-rex, gleichfalls mit Chören; auchbey einigen andern frühern Stücken,als bey Tancred and Oismund»(gesp. im Jahre 1468.) bey derCornelia (obgleich nur Ucbers, ausdem Franz.) finden sich deren; aberschon der Eduard 2te von Chr. Mar-lowe, gedr. im I. 1598, hat keinemehr. -- —

Chor m der heutigen Musik.

Von dem Chöre überhaupt, den nö.thigen Einrichtungen desselben» ». d.m. handeln: Guil. paradin (Traitedes Choeurs, Beauj. 1566. 8-) — ;

Giov. Guibetti (Director. Chori adufum S. ßafilianae Vaticarrae Rom.1582. 8- Vcrm. von Franc. Peli.chiari, und unter dem Titel: Oireck.C'nori ad usumomnium ecclellarumcathedralium et coliegiorum . . .Rom. 1737. 4.) —> Ioh. Aeg. Trul.lengl) (I)e obligatione asilstendi etcanendi in Clioro, Valent. 1643.

80 — Tl). ^urtaOo (Oe Chori Rc-ciesiaslrici Antiquitate, Nece.iiitaceetc. Colon. 1645. f.) — ffiottb.Lonr. Gold schad (Chorus muficusgloriam Christi celebrans ex ff.LXVI 1 I. 26. Progr. Dresd. 175t.)

-S- übrigens den Art. Bir-

cbenmusik.

Von der Lomposition der Chörealler Art handeln die mehrsien der, }bey dem Art. Satz, Setzkunfi eui- 1geführten Schriftsteller, in so fernnämlich solche von der vielstimmigenMusik überhaupt handeln. Auch fin-den sich in mehrern musikalischenSchriftstellern, wie in des LepeöcPoétique de la Musique, Buch2. II.

a. m. Bemerkungen darüber.

Choral.

Von dem Choralgesang handeln,unter den Italienern: Bonavenkuravon Brixia (Régula Mulle. Planae,Ven. ,401.4. ,423. 1444. 8- blor.

1480.) — Aiqmno Bresciano (RaIlluminata di tutti i Tuoni d> Cantofermo con alcuni bellìlììmi Secretinon d’altrui più feritti, Ven. <462.

4. Mit dem Titel , Tesoro ülumi-nato . . . Ven. 1581.4. Das Werkist in 3 Bücher und jedes derselbenin mehrere Kapitel abgetheilt. NachMatrhesons Urtheil in der Organi-stenprobe enthält es diel närrisches