Band 
Erster Band. A - G.
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so wie,' bey dem Trauerspiele, ausPersonen bestand, welche, mehr oderweniger naher, zu dem Inhalte desStückes gehörten, und daß er, zuFolge der Brvwnschen Hypothese,immer nur aus einerley Personenhätte bestehen, und immer nur jeneLiedersänger vorstellen können. DasWahrscheinlichste bleibt also, daßdiese Verbindung eines ganzen Hau-fens von Menschen mit einer Hand-lung, welche eigentlich von andernMenschen ausgeführt wird, aus demZustande der Sitten des Volkes ent-sprang, bey welchem eine Nachah-mung dieser Handlung auf der Bühneerschien. Dieses, so wie jedes frü-here, und besonders freye Volk, lebtegleichsam mehr auf öffentlichen Plaz-zen, als in seinen Häusern. Auchgehen die, von den dramatischenDichtern desselben dargestellten Hand-lungen immer unter freyem Himmel,und nicht, wie auf unsern Bühnen,innerhalb vier Wanden, vor, undmußten also auch in der Natur, im-mer unter einer Menge Zeugen vor-gehen; oder, mit andern Worten,der Chor gehörte in Rücksicht hier-auf, zu den wesentlichen Theilen desgriechischen Drama, und war umdesto natürlicher, wenn die Hand-lung eine öffentliche Begebenheit, oderöffentliche Personen darstellte. Viel-leicht trug, indessen, zu seiner Bey-behaltung auf der Bühne, auch sei-ne natürliche Verknüpfung mit demersten Keime des Drama das ihrigein so fern bey, als das Volk sicheinmahl daran gewöhnt hakte, undals die Schauspiele vorzüglich nurbey den Festen des Bacchus gegebenwurden, und diesem besonders ge-widmet waren. Noch wahrscheinli-cher wird dieses durch die, dem Chöre"genen Tänze, und durch die, vonchm besonders gesungenen Lieder,schwerlich lassen diese sich befriedi-geud erklären, wenn wir ihn als«laßen Zuschauer der Handlung, an

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und! für sich allein betrachtet, an-nehmen. Wie glücklich die Dichtersich aber dieses Umstandes bedienten,wie sichtlich er ihre Stücke in eigent-liche Schauspiele verwandelte, wel-che Mannichfaltigkeit und Abwechse-lung er diesen verschafte, wie - undwelche Regeln für die mechanischeEinrichtung des griechischen Dramadaraus entsprangen: alles dieses, u.d. in. umständlich, auseinander zusetzen, gestattet der Raum nicht.Manches davon ist in den, bey demArt. < 5 hor angeführten, Schriftenerläutert. — Die zweyte Art deseigentlichen griechischen Lustspieles,oder die so genannte, mittlere Ko-mödie entstand ungefähr 400 I. vorder christlichen Zeitrechnung; abernicht das Volk, wie H. Sulzer imTexte sich ausdrückt, scheint dieFreyheit der ältern Komödie durchein Gesetz eingeschränkt, sondern zurZeit» wo dasselbe erschien, vielmehrseine eigene Freyheit, und folglichauch die Macht, dergleichen über-haupt zu geben, verloren gehabt zuhaben. Zwar hat S> Petit (in demLommentar. in Leg. Attic. Lib. I.Tit. 1 . 82, im ztenBde. S. 152. derlurisprull. Rom. et Att.) aus demZeitpuncte, worin die letztem Stückedes Aristophanes abgefaßt, oder vor-gestellt worden sind, erweisen wol-len, daß das Gesetz, von welchemhier die Rede ist (^y xuftuisTv ê%wófxxTOí) erst nach jenem Zeitpuncte,erst in der g-xten Olymp, und also zueiner Zeit, wo Athen sich wieder inFreyheit gesetzt hatte, ergangen sey.Allein der Grammatiker Platonius(irspl tixtyopxi tuv Trxp"KXXij(u Kw-fiui'iSv, bey &ett Vetustiff. Comicor.Quinquag. Sentent, p. I. Hertel,Bas. 1560. 8- u. a. a. O. m.) schreibt(ohne jedoch buchstäblich irgend einGesetz anzuführen) jene Beschränkungder Freyheiten der Komödie, oderdas Ende der so genannten ältern,ausdrücklich, den dreyßig Tyrannen

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