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Erster Band. A - G.
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jener Unterschied (ber aber bis jetztnoch nirgends bestimme angegebenworden ist) groß und wichtig genug,,im zwey ganz verschiedene und be-sondre Classen von Stücken auszu-machen, und so die Abtheilung derKomödie, in die ältere und mittlere,gewissermaßen, zu rechtfertigen. Auchscheinen, seit diesem Zeitpuncte, dieVerfasser von Komödien, sieh denndoch der Anzüglichkeiten, und beson-ders der Anspielung auf öffentlicheoder Staatsangelegenheiten, mehrals ihre Vorgänger, enthalten zuhaben. Dem vorher angeführtenGrammatiker Platonius z» Folgenahmen sie nun den Inhalt zu ihrenStücken aus den Mythen, oder ausdenjenigen Dichtern, welche solchebesungen hatten, und stellten das,was von diesen, als ehrwürdig oderrührend, war dargestellt worden,lächerlich und niedrig dar. Nichtdaß die eigentliche, dramatische, Pa-rodie einzeler Dichter und einzelerdichterischer Werke erst damahls ent-standen wäre. Schön vor der Er-scheinung jenes Gesetzes gab es der-gleichen Stücke. Die Gigantoma-chie des Hegemon z. B. welchen Ari-stoteles (Pont. c. 2.) für den Erfin-der derselben ausgiebt, und den er,wahrscheinlicher Weise, nur deswe-gen so heißt, weil er, im Wettstreitemit andern Parodisten, zuerst denSieg davon trug, (s. Athen, Oeipn.Lib. XV. <5.699. d. a.Ausg.) wür-be viel früher vorgestellt. Aber nachdem Plutus des Aristophanes, der,so wie wir ihn jetzt besitzen, bekann-ter Maßen aus diesem Zeitpunkte ist,i» urtheilen, behandelten sie derglei-chen Gegenstände ohne eigentliche,besondre Rücksicht auf ihre Vorgän-ger. Sie setzten vielleicht nicht sowohl die Kunstwerke derselben, alsnur den Inhalt dieser Kunstwerke,>n ein anderes Licht, oder travestir-ten nur die Helden derselben, undyiezu bedurfte es denn nicht, solcher

Anspielungen, als der Parodie eigensind, obgleich freylich auch schon da-durch die Verfassung jener Kunst-werke im Ganzen parodirt wurden.Nach einer Stelle in dem EvanthiuS(De Trag. et Com. vor dem Zeuni«sehen Deren; S.XXVH.) könnte manglauben, daß in diese mittlere Ko-mödie fast immer Satyren mit in dieHandlung eingeflochtcn gewesen. Eineandre Wirkung jenes Gesetzes, odecjener Verordnung war, daß, wieaus dem angeführten Platonius zuerhellen scheint, die Masken nun,was sie sonst waren, Portrait znseyn aufhörten, nicht gar erst über-haupt aufkamen, wie Flöge! ( in s.Geschichte der kom. Litrer. Bd. I. S.Z42. P.IV. S. 68) behauptet. We-nigstens sagt die, aus oem Hermo-genes (vspi uav iouTswv in dem Kap.vspi cvKXoy. S. 97. Ed. Fr. Porti,apd. loa. Crisp. 1569. 8>) so oft,und noch von I. I. Rambach, beys. Ausgabe des Casaubbnns De Sa-tyr. Poes. S. 215. Anm. p. ange-führte Stelle, meines Bedünkens,nicht, daß solche erst nach dem ge-dachten Gesetze, einzele, wirklichePersonen darzustellen anfiengen. Wiewürde dieses sich unter andern, mitdem vertragen, was, bey Gelegen-heit der Ritter des Aristophanes, vonder Maske des Klevn erzählt wird?Höchstens kann also Hermogenes sa-gen wollen, daß sie noch fernerhin,Portraite blieben; und Petit erscheinthier wirklich, als ein gedankenloserZusammenschmierer, wenn er, in einpaar Zeilen hinter einander (a. a.O.S. >52 und 153) zugleich behauptet,daß sie es, vor der gedachten Be-schränkung der Komödie, schon wa-ren, daß sie es, nach derselben zuseyn, nicht aufhörten, und daß doch,dem Platonius zu Folge (weichen erhier anführt, ohne zu bedenken, daßdieser ihm, in Ansehung des, vonihm angegebencil Zeitpumtes jenerBeschränkung widerspricht) die Frey.

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