C o m
€ o m
s 95
das, was den Dichter zum Dichtermacht, nickt Erfindungsgeist undDarstcllungsgabe absprechen. Crbesitzt sie w gar in einem hohen G"a-de. Indessen bat cr denn doch, Dor-zugsweise, in das spanische Drama,einen eben so hochtrabenden, als er-künstelten Styl gebracht, und un-streitig , die Unregelmäßigkeiten wei-ter, als seine Vorgänger getrieben,so wie durch sein Beyspiel, und durchden Beyfall, welchen er erhielt, seineNation in ihrem Geschmacke bestärkt,ob er gleich unter ihr selbst, in denVillega, Mcsa, Miz. Andres, An-tonio Lopez de Vega, Nasarre, Lu-pan, Mayans, Velazquez, u. a. m.die strengsten Tabler gefunden hat.An dramatischen Stücken, soll er,der Fama postuma a la vida y muer-te del D. Frey Lope Fei. de VegaCarpio . . . por Juan Perez deMotitalban, Mad. 1636.4. zufolge,außer 400 Autos, igco geschriebenhaben; aber in dem, von Huerta,s. Theat. Hesp. beygefügten Vcr.zeichnisse von den Dramen der Spa-nier, wobey die Register der Schau-spielergesellschaften, auf welche Mon-talban und andre sich berufen, zuRathe gezogen worden sind, kom-men, nächst verschiedenen Comediasdi Santos, nur die Titel von unge-fähr 480 vor; dergestalt, daß dieNachricht des Montalban doch wohlder Aufschrift seines Buches gemäßseyn könnte. Gesammelt sind deren,i>N Madr. Zarag. u. a. £). m. 1604»1647. 4. in 2; B. überhaupt 293 St.und in der Vega del Parnaffo, Mad.1637. 4. sind deren noch 8 gedruckt.Wie viel davon in die, Mad. 1776.4 ' 21 B. erschienene Aüswahl seinerWerke aufgenommen worden, weißich nicht; aber in der gedachtenSammlung des Huerta hat keineseinen Platz gefunden. Ueberfttzt indas Französische hat Le Sage eines,Guardar y guardarse unter dem Tl-Don Felix de Mendoz«, in dem
Théâtre Espagnol, Par. 1700. 13 .L. Adr. du Perron de Casiera, Aus-zugsweise, zehn, als Eos donairezde Matico, Castelvies y Monteses ;Las pobrezas de Reinaldos; LasNovios de Hornachuelos, welcheaber auch dem Mcdrano zugefchrir.bcn werden; Et Rey Bamba; Laamistad pagada; Nacimiento deUr.so y Valentin; und einige Zwischen-spiele, aber sichtlich nicht solche,welche einen Begriff von dem Geniedes Lope geben können, undLinguet,in s. Theatr. Esp. drey , La Esciavade su Galan, Ei Damine Lucas (ei-nes der schlechtesten) und La Damamelindrosa, welche wieder» in demspanischen Theater, Brschw. 1770-8-3 Bd. ins Deutsche übersetzt wordensind. Auch hat P. Corneille s. Suitedu menteur aus des Lope Amar sinsaber a quien gezogen, und wir ha-ben noch von F. I. Bertuch, im gtenB. s. Magazines, Dess. 1782-8- Lafuerza lastimosa, Auszugsweise er»halten. Das Leben des Lope, außerder bereits angeführten Fama poftu-ma, ist, unter andern, in dem ztenB- des Pam. Esp. und im itcn Bd.des Bertuchschen Mag. (>vo auch dieTitel der mehrsten seiner Stücke sichfinden) S. 329 u. f. erzählt. S- auchden Velazq. des H.Dictz S. 239und32z. Der H. v. Voltaire, der s»gern, und die mehrsten mahle so un-glücklich, den Littcrator spielte, hatden Lope zu einem Schauspieler ge.macht. Daß feine Stücke, übrigens,noch jetzt fleißig gespielt werden, istbekannt.) — Juan Pore; de Mon-talban (f 1639. Unter den viele«Nachahmern des Lope einer der bes-sern. Außer einigen Autos und Co-raed. di Santos sind noch 77 Stuckevon ihm vorhanden, welche noch im-mer gespielt werden, md unter de-nen sich die Amantes de'Peruel aus-zeichnen. Gesammelt sind einige,Ale. 1638-8 Mad. 1639^1652.4. 2 Bd. erschienen.) — M-iftei:
T 4 Tieft