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genannt werden, bestraft wurde,weil sie ärgerliche und anstößigeMaskeraden m den Wirthshäusernund an andern öffentlichen Orten ge-spielt haben sollte. (S- die angef.Vorrede zu der Select Collect. S-XXXVI.) Von der Beschaffenheitund Einrichtung der von ihnen ge-spielten Stücke aber, ist nichts be-kannt. Indessen kommen bereits ge-gen die Mitte des fünfzehnten Jahr-hundertes, Nachrichten von Schau-spielen (.l'azeaucs) vor,^ welche, wennfie gleich nur ein Gemisch von My-sterien und Moralitäten waren, sichdoch füglich nur zu den weltlichenLustbarkeiten dieser Art rechnen las-sen , und um desto ehe bemerkt zuwerden verdienen, da sie den Fort-gang des Drgma ohnstreitig begün-stigt haben. In England, so wiein den übrigen Ländern Europens,wurden, nämlich, schon sehr frühzei-tig. bey großen Feyerlichkeiten, alsbey dem Empfange von Fürsten, u.d. m stumme Schauspiele auf Gerü-sten in den Straßen aufgeführt, dieirgend eine Beziehung auf die Feyer-lichkeiten hatten, und diese wurden,in den angeführten Zeitpuncten, mitReden in Versen verbunden, welcheallegorischen oder heiligen Personen,als der Wahrheit, dem Enoch undEli, dem H. Georg, u. d. m. zumTheil in Mund gelegt waren, zumTheil in einem Gespräche derselbenbestanden, und worin auch endlichmythologisch: Personen, als Apoll,Merkur, u. d. auftraten. . Nachrich-ten von ihnen giebt, Warten, in s.Kilt. of Engl. Poetry, Bd. 2. S.199 h. f. Bd. 3. ©.151 u. f. ) derälteste bekannte Verfasser regelmäßi-ger weltlicher Schauspiele, dessenNahmen und Stücke auf die Nach-welt gekommen sind, ist, indessenerst JobnHeywood (f >565). Zwarwaren schon vor ihm regelmäßigereKomödien, als dev Acolastus, vonPalsgrave, geschrieben, (S. Select
Collect, of old Plays, B. 1. ©.44.Anm.) und andre, wie ein Stuckvom Plaurus, gespielt (s. WartensHiitory of Engl. Poetry , Bd. 2.©.363); allein das erstere istmclns,als eine Uebersefiung eines, vonWillh. Fullonius, oder Gnaphens,wie er sich zu nennen beliebte, ge-schriebenen lateinische» Stückes,(Cotn. Acolalti . . . de filio pro-digo, Par. -534. ,584. 8- • Frssch.von Alex. Connibert, Par. 1543. z.)und das letzte wurde, dem R. Far-mer zu Folge, (S. Essay on theLearning ofSbakesp. Cambr. 1767.8- S- 3t) lateinisch aufgeführt, ob-gleich übrigens, dem Warien zuFolge, (Hüt. of Engl, Poetry. B-2.S- 3Ó4 u. f. Anm. g) die Engländerschon eine, wahrscheinlicher Weiseums I. >Z 2 O gemachte, Ucbersctziingdes Terenz hatten. Seine (Hey-woods) Stücke sind, indessen, wehrGespräche, als Dramen; sie sindohne Handlung und Verwicklung.In den Eour Ps, welches ums I.1547 oder gar 1533 erschienen seynsoll, und in der angeführten Select:Collection sich, V. 1. S. 4> findet,besteht der ganze Plan darin, daßein Palmer (ein immer wandernderPilgrim) ein Pardoner (ein Ablaß-und Reliquienkrämerl ein Poricarvund ein Pedler (ein herumziehenderGalanteriehändler) sich mit einanderübex ihre Lebensart, Gewerbe, Ver-dienste unterreden, und solche, ge-genseitig, auf eine vermeintlich witzi-ge Art, und auf Kosten der andern,herausstreichen. Am Ende wider-ruft der Vcrf. was er den einen oderden andern habe beleidigendes sagenlassen, und schließt mit einer ArtvonGebeth. Von seinen übrigen Strik-ten,' welche alle den Titel interludeführen, findet sich eben daselbst ei-nige Nachricht. — Ungefähr um dasI. 155» erschien das erste Onginal-stück, welches, in dieser Gattung,den Nahmen eines Drama verdient,
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