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Stein geschnitten gewesen seyn könne.Auch macht er ihn zu einem Sohnedes Rhoecus, dq er doch ein Sohndes Telekles genannt wird! Ueber.Haupt ist dieser Theodor ein wahrerStein des Anstoßes für die Geschicht-schreiber der Steinschneiderkunst.Nicht allein sind desH. v. Murr son-derbare Nachrichten von ihm, sogarin die Zusätze zu G.E. Lessings Col-lectaneen (Bd. r. S. 282) gekommen;sondern H.Büschjng, in s. Geschichtedieser Kunst (S. 33.) setzt ihn ebenauch, mit Winkelmann, in die Zei-ten des Polykrates selbst (obgleichPlinius der einzige ist, der sein Zeit-alter bestimmt hat) und sagt zugleich,daß der von ihm geschnittene Steinein Smaragd gewesen, und daß nian,ungefähr hundert Jahre nach demPolykrat, erst angefangen habe, inSmaragde zuschneiden! UndRaspe,in der Einleit. zu s. Beschreibung derTassieschen Sammlung: setzt ihn,S. VIII. wieder zwischen die zoteund 6ote Olympiade. — Ein ande-res Verz. von 83 alten Steinschnei-dern findet sich, wie gedacht, in denLcssingschen Collectaneen, Bd. i.S. 271. — Und in dem Vcrzeichnißdes Descriptive Catal. von I. Tassie'sPasiensammlung kommen so gar dieNahmen von 114 und mehrern vor,wovon indessen H. Raspe mehr als40 bezweifelt.— Memorie degli an-tichi incitori, chi scolpirono i loronome in Gemme e Cammei... Operadi D. A. Bracci, Fir. 1784-1786.f. 2 Bde. mitK. Ital. und Lat. (DasWerk selbst war bereits im I. 1755unter einem etwas veränderten Titelangekündigt worden.) — Ich willindessen bemerken, daß, da von den-jenigen Steinschneidern der Alten,von welchen wir auch die Nahmenauf Steinen finden, nur wenige inSchriftstellern und nur beyläufig vor-kommen, auch nur wenige Nachrich-ten von ihnen mit Gewißheit gege-ben werden können. PliniuS ge-
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denkt (XXXVII. 4) als der berühm-testen, des Pyrgvteles, Apollonides,Eroniuü und Dioscurides; mit demNahmen des Cronius ist aber nureine Paste ( S. Gorii Inscript. ant.Bd. 1. S- 39) übrig. Auch ist eswohl noch immer nicht ausgemacht,ob sie schon auf Diamanten geschnit-ten haben. Zwar kommen in derLippertschen Dacryl. Zweytes Tau-send N. 387. und in dem Supplem.zu dem inykhol. Tausend X. 357. undzu dem Historischen X. 141.271.276.323 dergleichen vor; aber wer istBürgedaß sie alt sind? Und dasZeugniß des Plinius, zu dessen Zci.ten neun öffentliche Dactyliothekenin Rom waren, ist immer von zugroßem Gewicht, als daß es durchungewisse Arbeiten widerlegt werdenkönnte. Ueberhaupt scheinen die Al-ten in die kostbaren Edelsteine, alsden Smaragd, Rubin, u. d. m.nicht so oft als in Achate von einexFarbe, und, unter diesen vorzüglichin den Karneol, in so fern derSar-der zu diesem mitgerechnet wird, ge-schnitten zu haben.-
Von den Steinschneidern derNeuern: Ragionamento . . degliIntagliatori moderni in pietredure,Cammei e Gioje von G. Vasari, indessen Vite, Bd. f. Th. Z. S. 24erder Bol-Ausg. v. 1 .1648 und Bd. 4.S. 247. der Florent, v. 1 . 1767u.fi(Sie gehen bis zum I. >;68. ) —Das 24-26 Kap. in der öfter ange-führten DiiTert. des Vcttori, wobeydie Nachrichten des Vasari zumGrunde liegen. — Histoire des gra-veurs en pierres fines, in dem Werkedes Mariette, S. lo;-i;2. (Fastgänzlich aus jener Dissertation desVettori gezogen.) — Memorie degliIntagliatori moderni in pietre dure,Cammei e Gioje del Sec. XV. finoal Sec. XVIII. di And. Riet. Giulia-nelli, Liv, 1753.4. (Das Werk desVettori, italienisch, mit Zusätzen.)— 1Considerazione sopra alcuni Sup-
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