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ton (a. a. O. Bd. 3. S. 33) j« sichernMerkmalen des Orientalismus macht,und Löwen, waren schon, vor denKreuzjügen in den Abendländern be.sannt. Das heilige Heerzeichen derSachsen war, nach dem Wittckind,der ums J.980 schrieb, leonis atquedraconis atque desuper aquilae vo-lantis insignitum effigie. Qft Be-griff von Zaubern und Zanbereyenmußte mit dem Begriff von dem Da-seyn jener übermenschllchen Wesen,der Feen, Elfen, u. s. w. zugleichda seyn, und liegt so tief in demAberglauben der Nordischen undAbendländischen -Völker gegründet,daß nicht allein, in den spätern Ge-setzen darauf Rücksicht genommenworden ist» sondern daß er sich auch,in dem Glauben an Hexen, bis aufunsre Zeiten erhalten hat. Die Kam-pfer in den gerichtlichen Zweykäm-pfen mußten schwören, daß sie keinebczauberten Waffen führten. (S-unter andern Montesquieu Efpr. desloix, Liv. XXVIII. ch. 22.) DasStudium der Astronomie, wenn essich gleich ursprünglich von den Ara-bern Herschreiben sollte, wurde dochnicht, wie jener englische Schrift-steller (a. a. O- B. 3. S. 32). zu sa-gen scheint, nur von diesen Völkernallein, und schon weit früher in denAbendländern getrieben, als dasWerk, von welchem Warton spricht,nämlich die Historia Britonum desGottfried von Monmouth geschrie-ben ist. Wir wissen, unter andern,aus dem Annalisten Karl des Großen,dem so genannten Poeta Sax. wel-cher >m neunten Jahrhundert lebte,daß Karl der Große
Studuit totam rationem
Et legern cursus noscere syderei;lind daß er
•Syderios ortus, cursus obitus-que notabat,
Nullus eum punctus zodiacilatuit.
H e l ai
Das wunderbare Horn, welches, inso mancherley Gestalt, in den Rit»terromanen erscheint, ist, ohne alleRücksicht auf das, was OlauSMagnus (De aureo Cornu, Hakn.1541. S- 27 u. f. ) davon erzählt,viel älter, als Warton (in der His-tory of Engl. Poetry selbst, B- 1.S. 132) es macht. Er leitet seinenUrsprung aus dem, unis I. 1070vorgeblich aus dem Persischen in daSGriechische, und aus diesem wiederunis 1.1190 in das Lateinische über-setzten Roman von Alexander demGroßen her; aber, wenn der Ge«brauch eines bloßen Hornes, oderauch eines, in der Form eines Hor-nes gebildeten, spätern ganz metalle-nen kriegerischen Werkzeuges nicht,natürlicher, sich von Völkern Her-schreiben müßt», welche vorzüglichsich mit der Jacht beschäftigten(welches der Fall der Morgenländernicht war) und die erst spät die Me-talle kennen lernten: so kommt esdoch, schon in dem, wenn gleichnicht in dem sechsten, doch höchstensim qten Jahrhundert geschriebenenGedichte De prima exped. Attilae,V- 206 vor, und es ist so sehr in dieSitten und Gebräuche der Abendlän-dischen Völker verwebt, daß, wahr-scheinlicher Weise eine ganze Wissen-schaft bey den Franzosen den Nah-men (leBlazon) davon erhalten hat.War aber einmahl der Gebrauch des-selben überhaupt da: so waren seineWirkungen in den Händen eines küh-nen und glücklichen Kriegers, sehrleicht, ohne alles fremde Urbild, inWunder zu verwandeln. DieseWun-der sind nichts, als Erhöhung, oderdichterische Darstellung des Sckrek-kens, welchen es einflößte, oder derThaten, welche der Held verrichtete,und der Eigenschaften, welche er be-saß. Freylich aber muß man, wiegedacht, den ersten Keim aller dieserDichtungen nicht mit der Fortbil-dung derselben verwechseln. JenerB 3 lag,