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Zweyter Band. H - R.
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Älscrpt. 53 b. 2. S. 296.) welche biszum Jahre 1184) -letzt, gedenkt der-selben ausdrücklich mit den Worten:Gregorius, cognomento Bechadade Castro de Turribus, profeiiionemiles, subtiliffimi ingenii vir, ali-quantulum imbutus litteris, ho-rum (der Kreuzfahrer nämlich)gesta proeliorum materna ut itadixerim, lingua , rythmo vulgari ,ut populus pleniter inseitigeres, in-gens volumen decenter composuit,et ut vera etfaceta verba proferret,duodecim annorum spatio super hocopus operam dedit. Ne vero vi-lesceret propter Verbum vulgäre,non fine praecepto Episcopi Eu-ftorgii etconsstio Gauberti Norman-ni hoc opus aggrestus est. DiesesGedicht würde also ungefähr in denAnfang des zwölften Jahrhunder-teS, und also in den Zeitpunct derKreuzzüge selbst fallen. Daß vorund um diese Zeit, durch die eifrigeBetreibung des Ritterwescns undandre Umstünde mehr, die menschli-chen Kräfte besonders geweckt undin Thätigkeit gesetzt waren, zeigt dieganze Geschichte dieses Zeitpunctes,und es ist also begreiflich genug, wieeine so merkwürdige Unternehmungals diese nach dem Orient, Dichte-reyen veranlassen können. Die nä-here Beschaffenheit jenes Gedichtesist aber nicht bekannt, weil, so vielich weiß, es weder selbst, noch Ue-berbleibsel davon, vorhanden sind,wofern sich nicht vielleicht der»gleichen, in den, von du Fresnoy(Bibl. des Rom. Bd. 2. ©. 221. und245) angezeigten Faits et Gestes dupreux Gödefroy de Bouillon, undHist, de Godefroy de Bouillon sin-ken. Auch gedenken nur wenig Lit-teratoren desselben, oder geben dochnur sehr unvollständige Auskunftdarüber (wie, z. B. Bettinelli, ins. Opéré, Bd. IV. ©. 12, Ven.1782. 8- welcher so davon spricht,als ob es noch existire, ohne jedoch

etwas näher deswegen zu bestim-men.) —

Die zweite Gattung der roman,tischen Epopöe, dem Zeitalter nach,ist diejenige, welche von dem Kö.nige Arrur, von seinen Rittern,von der Tafelrunde, von dem GanGraal, von Merlin u. s. w. han-delt, und die, wie gedacht, vorzüg-lich aus Gottfr. von MonmouthHistoria Britonum entsprungen zuseyn scheint. Die älteste, noch be-kannte dieser Epopöen ist, so wiealle die folgenden, in französischerSprache abgefaßt, führt den Lite!,Brut d’Angìeterre, und ist, den ei-genen Worten des Verfasser» Wssta-ce, (Custathius) zu Folge, nichtsals eine Uebersetzung aus dem Latei-nischen, und im 1.1155 geschrieben(S. Fauchets Recueil, Liv. st c.3M.553.b. in s. Oeuvr. Par. 1610.4. und Wartens nist ofEngl.Poe-try, Bd. i. S. 6z.) Zwar führt Fau-chet (ebend. Bl. 558- b.) eine Stelleaus einem Romane vom Graal an,welche beweist, daß frühere Dich-tungen darüber in Prosa existirthaben; und aus einer andern Stellein dem Brut selbst, in den Révolu-tions de la langue françoise ( beyden Poes. du Roi de Navarre, Par.1743. 8- 2 B. S. 148) erhellt , daßvorher schon viele Fabeln von demArtnr im Umlaufe waren; aber mitGewißheit ist von ihnen nichts be-kannt. Auch der von du Fresnoy,in s. Bibl. des Rom. Bd. 2. S.226.angezeigte Roman de Florimon , istnicht, wie dort steht, im I. 1128,sondern, wie aus den New. del’Acad. des Inscript, Bd. 4. S. 43?der Duodezausg. erhellt, erst im I., iFo. von Aymon de Chatillon ab-gefaßt worden. Auf jenen Brutfolgte, im 1.1160 btrRou desNor-mans als Fortsetzung , von Wace,oder Gasse, und nun eine Menge an-derer von Chrétien de Troyes, Lucede Gnu, «. a. m. Sie alle anzu.