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Battaglie dapoi la morte di CarloIVlagno e corne fu Capitanio de Vi-niziani, e corne conquistò Candia. . . Mil. i; «8- ZwölfGes. in Octa-ve».) — Luca Pulci (Ein Werk vonihm ist bereits bey den romantischenEpopöen vermischten Inhaltes an-geführt. Mit seinem Prüder, demvorhergedachten Luigi Pulci, zusam-men, schrieb er den CiriiloCalvaneoet il Povero aveduto, Mil. 1518.4.Aber vollendet wurde das Gedichterst von Bern. Giambullari, Ven.1535. 4. Fir. 1572. 4. Und mitdem Titel: Poema Eroico di LucaPulci, Fir. 16 1 8* 4 * gedruckt. Inden letzter» Ausg. ist es in 7 Ges. ab-getheilt; der Stoff dazu ist aus ei-nem alten, prosaischen, umsJ. 1303-bereits abgefaßten Roman, Viradelpovero k^ato, von Maestro Girola»mo gezogen.) — Franc. Trombada Gualdo vi Nocera (>) 1 'rabi-sonda blstoriada . . . nella quäleii contieue nobiliisime Battaglie,con la' vita e morte di Rinaldo . .Ven. 1518. 4 - ' 554 - » 5 ^ 8 * *616. 8-
2) Rinaldo furioso, Vin. 1542. 4.
3) 11 Danese Uggieri ... Ven.1599. 1611. 163g. 8. Das Gedichtist zuerst unstreitig früher gedruckt.In der Ausg. von 1599 enthalt es52. in den andern nur 46 Ges. inOctaven.) — Lasto da Ükarni (LaMorte del Danese, Ferr. 1521. 4.Ven. 1534. 8- Das Gedicht ist indrey Bücher abgetheilt, wovon daserste 9, das zweyte 16, das dritte7 Ges. enthalt, und in sehr vermisch,ten Versarten, Stanzen, Sonetten,Terzinen abgefaßt; so gar prosaischeErzählungen und ganze Eklogen findhineingewebt. Der Held ist Uggieri,Odegir, oder Ogier, der gewöhnlichden Beynahmen Danois oder gar derDabnc führt, und dazu auf die son-derbarste Art gelangt ist. Er «stkci-uesweges Dänischer Abkunft, wieman diesem gemäß glauben sollte,«nd viele Littcratorcn auch, in gutem
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Ernste, geglaubt und gesagt haben;und es ist äußerst komisch, wenn un-ter andern der ehrliche Bartholmus,in s. Antiquität. Danicis 1 Í. «3. S.578 zum Beweise dieser Meinung,ganz ernsthaft versichert, daß dasSchwert und das Schild des Ogierin einem nordischen Kloster noch auf-bewahrt und vorgezeigt werden, oderwenn gar Warton (.in dérangés. Ab-handlung, in I. I. EschendurgsMuseum, Pd. 5. S- zi. Anm.i) auSder Benennung, welche dort jenemSchwerte gegeben wird, aus demWort Spacha, welches, bekann-termaßen, in der lateinischen, sowiein den altnordischen Sprachen, nichtsmehr und nichts weniger heißt, alswas wir, im Englischen oder Deut-schen, Sword und Schwert heißen,einen eigenen Nahmen dieses Schwer-tes macht. Ogier, à oder Ogericusist bey dem Türpin, auf welchenWarton, a. a. O- sich beruft, kei-neswegcs ein Dahlie, sondern einDacicr, ein Gcte (Dacus, DaciaeRex, fol. 6. a. fol. 11. b. Ed. Seh.)wird aber schon in dem, ums Jahr1270 geschriebenen französischen Ge-dichte des Adencz Danois genannt;und so leicht sich nun auch aus Da-cus ein Danicus und hieraus wiederein Danois machen läßt: so ist esdenn doch, wahrscheinlicher Weise,auf folgende Art damit zugegangen.In dem 6ten Buche der Real diFranza, einem, ursprünglich, un-streitig im raten Jahrh, und zwarin lateinischer Sprache geschriebenen,obgleich jetzt nur noch in der italieni-schen vorhandenen, Mut. 1491. k.Ven. 1551. 8* gedruckten Werkewird Ogier, nämlich, als ein Prinzheydiiischer Abkunft, als ein Sohndes Gualfredianus, Königes vonBetulien, Sarais und der Numidi-schen Gebürge dargestellt, und sollmit Carl dem Großen, an dem Hofedes Königes Galafron in Spanien(dessen auch in dem Werke des Tu»