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Zweyter Band. H - R.
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Db. i. <ë. 226. Ed. Oberth.) zu Fol-ge, soll Moses seinen Lobgesang nachdem Durchgänge durchs rothe Meer,in Hexametern abgefaßt haben. NurSchade, daß wir jetzt gänzlich außerStande sind, etwas Gewisses überdie Ebräischen Sylbenmaße zu be-stimmen, weil, wie Lowth sagt, neNumerus quidern iyllabarum, qrst-dus singulae ejus voces constant,plerumque cetto definiri potest, acmulto minus earum tempora, sive,ut vocant, quantitas, unquam in-vestigari. — Eben nicht anders solles sich mit dem griechischen Hexa-meter verhalten. Wenigstens wollteHerodot (Lib.V. c. 59.) den ältestenauf einem Dreyfuß in dem Tempeldes Apoll, bey Theben in Böotien,in kadmeischcr oder phönicischerSchrift, gefunden haben, und die-ser sollte schon vor den Zeiten desTrojanischen Krieges gemacht wor-den seyn. Und Pausanias läßt(Lib. X. c. 5.) S. 809. Ed. K-) diePhemonoe, oder den Ölen, die er-sten , durch besondre Eingebung desApollo, als Orakelsprüche, so wieClemens von Alex. sie, von derPha-nothea, oderThemis (obgleich nichtin Orakelsprüchen, Strom. Eib. I.c.> 6 . 0 per.Bd. 2. S. ioi.Ed.Wirc.)machen. — In der lateinischenSprache werden dem Ennius die er-sten zugeschrieben. Doch scheint dieSache noch nicht vollkommen aus-gemacht zu seyn. (S. G. E. LefsingsCollectaneen zur Litteratur, Bd. «.S. 37z. f.) Uebrigens finden sichüber die Geschichte des Hexametersin den ältern Sprachen, mehrereNachrichten in Vossrus Instit. poet,Lib. III. c. 3. —-

In den neuern Sprachen ist er,anfänglich, verschiedentlich gebraucht,aber, in den mehresten, auch baldwieder bey Seite gelegt worden.Eine Abhandlung von diesem Gebrau-che desselben findet sich vor dem ztenBde. von Ofsian und Denis Liebem,

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Wien 1791.4. In die italienisch^suchte ihn die, zu Rom, im 1 .1539errichtete Academia della nnovaPoesia einzuführen, wie man ausden, von Cl. Toloinei geschriebenenVersi e regele derselben R. 1539. 4.sehen kann ; allein schon vorher hatteL. B. Alberti (f 1472.) einen Ver-such dieser Art gemacht. ( S. Cres-cimbeni Istor. della Poes. Bd. 3. S.271.) und im Ganzen ist mir keinmerkwürdiges Gedicht, welches daringeschrieben wäre, bekannt. (S-O.ua-drio Stör. e Rag. d’ogni poesia,Vol.I. S. 606 u. f.) — SpanischeHexameter, und sehr gute, findensich in den Eroticas des EstevanMan. de Dillegas, Naj. 7(117.'4.Ob aber Dillegas sie zuerst gebraucht,weiß ich nicht; Nachfolger scheint ernicht gehabt zu haben; wenigstenssind mir keine Gedichte in diesemSylbcninaße mehr vorgekommen. —In der englischen Sprache waren siemit Ausgang des rbten Jahrhun-dertes Mode. Rob. Stanyhurstübersetzte nms I. 1583 die erstenvier Bücher der Aeneis in Hexame-ter; und W. Webbe schrieb seinenDiscourse ofEnglish Poetry.Lond.1585. 4. zur Vertheidigung dersel-ben; so wie er,Virgils Hirtengedichtedarin übersetzte, und Abr. Fraunce,und einige andre mehr schrieben Ge-dichte in dieser Versart, so wie Phil.Sidney seine Arcadia; aber auch jndieser Sprache haben sie kein Glückgemacht. — Französische Hexame-ter, versuchte, so viel ich weiß, I.A. de Baif. (i 1592) Wenigstenswollte er eigentliche Sylbenmaße indie französische Poesie einführen, undhat eine ganze Sammlung reim-freyer Verse, welche er selbst ver«pa'rsins nannte, herausgegeben. Auchfand er einige Nachahmer; wozu N-Rapin gehört. G. Goujets 6>b>.franc;. Bd. 13. ©. 346. Bd. 14. S-128.) undJacq. de la Taille deBon-daroy schrieb so gar eine Manière s