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Zweyter Band. H - R.
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310
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L ö b

Lob

ZlS

'sechs Kaiser, Ausg. Von. 1*34. s.Edit. pr. (aber nur 8 Reden) apudHenr. Steph. t 562. 8- gk- und lat.(14.) Ex ed. ?et. Elex. 1613. 8-(>7.)?ar. 16184-gr. und lat. (19.)Exed. Esrd. p. 1634. F (alle 33.)—Lobreden in lateinischer Sprache:Daß die Römer frühzeitig Lobredenauf verstorbene, des Lobes würdigeMänner, hatten» daß diese abernicht ohne Erlaubniß des Senatesund des Volkes gehalten werdendurften, ist aus der Geschichte be-kannt. (S. unter andern den Cicerode dar. Orator. 61-62.) Auf denBrutus, den Tyrannenvertreiber,wurde die erste gehalten. Uebrig ge-blieben ist, indessen, von diesen Re-den nichts. — Unter den Reden desCicero sind keine eigentlichen Lobre-den ; allein seine Rede für das Ma-mlifche Gesetz ist beynahe nichts, alsein Panegyrikus auf den Pompejus,so w.e die für den Marcel,, auf denCäsar; und unter den Philippischen,enthalt die neunte, das Lob des Sul-pitius, und eine andre das Lob der,für Rom und Freyheit, gegen denAntonius kampfeüden und gebliebe-nen Krieger. Sein Lob des Catoist nicht auf uns gekommen , so wienicht die Schriften des Fabius Gal-lus und des Brutus über eben diesenGegenstand. Unter den Kaisern wur-den Privatpersonen nur selten, aberwohl den mehrcsten von Jenen Lei-chenreden gehalten. Die Wirkungder Rede des Antonius auf den Cä-sar ist bekannt; so wie es bekannt ist,daß die ersten Kaiser selbst derglei-chen hielten. Der Nachfolger warfast immer der Lobredncr feines Vor-gängers, gerade wie in der Acadé-mie françoise. Bald aber fandensie, noch lebend, schon Lobredner,und sowohl in Rom, als in denProvinzen. Der jüngere pliniusist der erste dieser auf uns gekomme-nen Lobredner; aber sein berühntterPanegyricus, gehalten ums 1.103.

ist, einige wenige Stellen abgerechyet,für mich wenigstens voll spielendenWitzes, voll erzwungenen Scharf-sinnes , voller Künsteleyen. (Zuerstgedruckt mit 8 Büchern der Briefedes Plinius s. l. et a. ©. Fabric.Bibl. lat. Lib. II. C. XXII. S. 411.und 421. und einzeln ex ed. lo. Lo-chen Philomusi, Arg. 1520. 4.Arnzenii, Amstel, 1738.4.Schwär-zn, Norimb. 1746.4. Uebersetzt indas italienische überhaupt sechs-mahl , zuerst von Piet. Conone,Sienna 1506.: 8- zuletzt, mit denübrigen lat. Lobrednern, von Lor.Pataroli, Den. 1708. 8- In dasFranzösische fünfniahl, zuerst vonJacq. Bouchart, Par. >631. 8-zu-letzt von dein Gr. von Quart. Für.1724. fol. In das Englische vonRob. Stappleton, Oxf. 1644. 8-Von White Kennet 1686. 8- VonSmith ,702. 8- In das Deutschevon Dietr. v. PIcningen 1515. f.Von Chrstn. Tob. Damm. Lcipz 173;.

8- VonJ. A. Schaffet', Anst).>784- 8- Auch gehört der vorgeblichaufgefundene Panegyr. des Plinius,welchen Bitt. Altieri da Asti, Nizzal?88- 8- italienisch drucken lassen,hierher. — C. Tacirus (Sein Lebendes Agricola verdient, als histori-sche Lobschrift, und als Muster der-selben angesehen zu werden. Es istbey seinen übrigen Werken abge-druckt; und eine Menge besondererErlauterungsschriften, worin esaber größtentheils nur von der poli-tischen Seite betrachtet wird, sinddarüber geschrieben. S- Fabric. Kid!,lat. Lib. II. C. XXI. S. 392. N.Aufl.In das Französische ist es einzelnvon Hober, Par. 1656 ; in dasDeutsche, einzeln, Breslau, so wiemit den übrigen Werken des Tacitusübersetzt.) — Die folgenden lateini-schen Lobredner wurden in Frank-reich, in den» damahls, zu Lyon,Marseille, Bourdeaux blühendenSchulen (von welchen des Cellarius

Difier-