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uíschen Dinlect. — Maggiolaren,Canzonen, im Sylbcnmaaße derBallade, und bey dein Setzen derMaycnbäume gesungen. — ContiCamialesci, oder LarnavalülieSer —Gden ( s. den Artikel ) — Gejîinenlsechszcilige Stanzen, wo wenigstensdrey Zeilen einen vollen Sinn haben,und die Reime der ersten Stanze, dieimmer aus einem Hauprworle beste-hen sollen, in den folgenden, jedochnicht an eben der Stelle, beybehal-ten werden müssen. Die Anzahldieser Stanzen niuß entweder auf 6,ober ,2 oder 18 sich belaufen. —Listest» eCanzonen von acht Stan-zen, deren jede aus 7 Zeilen besteht,wovon die erste, durch alle Stanzenhindurch, mit den folgenden erstenZeilen reimet; dost) giebt es auchDistcsen, welche davon abweichen.)— Servenkesen (Terzinen, welcheaber vermittelst des 2ten Reimes derersten, und des ersten Reimes derzweyten Stanze gleichsain an einan-der gekettet sind; doch finden auchhier Abweichungen Statt.) — Sin»gareschen (Eine Art von Terzinen,in welchen Zigeuner redend einge-sührr werden.) — Cobbole (Dassvamsche Copias und französischeCouplet, ursprünglich aus zweyzcili-gcn mit einander gereimten Versenbestehend, und hernach aus vierzei-ligen, in welchen der erste und letzte,und der zweyte und dritte mit einan-der reimen.) — Siciliane ^Gesängeaus Hendekasyllaben bestehend, sodaß sie nach einer gewissen, bey denstcilianischen Seefahrern üblichenWeise, gesungen werden können, undwovon immer zwey und zwey miteinander reimen.) —> Marri», aren(N'chts als Octaven, deren letzteZeile aber immer, durch alle Stan-zen hindurch, wenn nicht ganz, dochzum Theil, wiederholt wird ) —rNadrigal (UrsprünglichDarstellungländlicher, einfältiger Empfindun-gen, das aus nicht minder als ausö«ej-ker Sans.
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sechs, und aus nicht mehr als eilf,höchstens l; Versen bestehen soll,welche Verse gewöhnlich wieder dreyverschiedene Abtheilungen haben.Von dieser Forir. w.icht es indessensehr oft ab; und die lange, n nannteman Madiigalcssen, sowie, welcheernsthaften JnvalteS sind, Mabri-galonen. Madrigal» s Dorons wa-ren achtzeilige Stanzen, deren zweytesich mit dem lctzttn Verse der erstenanfieng, und deren letzte sich mit demersten VerjV der erstern endigte. Diefrüher» sollen von Lemno di Pistojageschrieben, und von Caffella, des-sen Dante gedenkt, in Musik gesetztworden seyn (S. Arteaga Gesth. derItal. Oper, Bd. 1. S. >92 d. d. Ue-bers.) Zur Zeit des ältern Lore. zode'Medici ficng man an, diese Artvon freyem Gedichte, in Musik zusetzen, da man vorder keine andere,als solche, welche von Ansang biszu Ende in einein durchaus bestimm-ten Sylbenmaaßc abgefaßt waren,gesungen hatte; und alle diese, inMusik gesetzten Gedichte, nannteman nur Canto; So entwickelte sichallmählich die— Lanrare (S. diesenArtikel, und, über alles, was dieItaliener zu der lyrischen Dichtkunstrechnen, das 2te K. des 2ten Th.von des Qnadrio 8coris 6 ragicned’ogni poesia, oder den zlen Bd.IVlil. ,742. 4. und Crescimb. iitor.L. 2 und 3. Bd. ,. S. 121 n. A. )Uebrigens soll die älteste Gattung derlyrischen Poesie in Italien, dem Ar-teaga (a. a. O. S. 188O zu Folge,die Ballara seyn.-•
Lyrische Dichtungsarten bey denGpamern: Außer den, von denProvenzalen und Italienern ange-nommenen und den Spaniern» mitden übrigen VölkernEuropens, gemei-nen, lyrischen Dichtungsarten, alSOde, Sonett (s. diesen Artikel) u. d.m. sind ihnen eigen die Romanze (s.diesen Artikel) ». a. m. (f. den Art.Lied.) —.
£ Lyrische