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nicht blos, das allgemeine Urbildder Musik, die natürlichen Fort.schrcitunqen der Harmonie nachzuah-men; die Musik bedient sich der Ver.schiedenheit der Harmonie also, daßdadurch gewisse Neigungen und Em-pfindungen abgebildet und erregtwerden; die unterschied!. Effecte desmonod.' und volyod. Verfahrens inAbsehn auf die Nachahmung einerLeidenschaft, oder eines natürl. Ge-genstandes betrachret; Fortges. Be-tracht. der Unvollkommenheit derMonodie, in Ansehung der Abbil-dung eines nachzuahmenden Gegen-siandes; Schwierigkeiten der Melo-die; die Melodie ist um desto schöner,je mehr sie nur um eines solchen Fort-gangs der Grundklänge willen ist»der sich für die besondern Umständeschickt; die Monodie unterbricht zumvfrern die aus dem guten Verhaltender unterschiedlichen Theile zu demGanzen einer Zusammensetzung ent-stehende Einheit der Zusammenstlm-mung; Vergleichung der, aus demeinen und dem andern Verfahrenstehenden unterschiedlichen Eigen-schaften; nur die Ausdrücke der Me-lodie find bestimmt und gewiß; dieMelodie ist allein einfältig und na-türlich; nur die Melodie ist von demgehörigen Nachdrucke; wie die Me-lodie und die Monodie sich desRhythmus bedienen; von der Kraftdes Rhythmus; Schlußfolgerungen,die aus dem monodischen Verfahrenju ziehen; Kennzeichen der wahrenMelodie; Ursachen der Einführungder Mouodie; der Zusammenklangist schon in den ältesten Zeiten be-kannt gewesen; wahre Ursachen derEinführung der Monodie; Widerle-gung der angegebenen Ursachen; dieMonodie ist eine Ursache der gerin-gen Wirkungen der heutigen Musikin Vergleichung derjenigen der altenZeiten; allg. Anmerk. über die Mit-tel, die Monodie zu vermeiden; dirvmerschiedl. Wirkungen,, die von
der Anwendung dieser Mittel zu er-warten stehen. Das Resultat desWerkes ist, daß in der Compositionnur diejenigen Stellen vorzüglich ge-fallen, wo nicht nur die Melodie fürsich allein, sondern auch zugleich dieHarmonie die Absicht des Componi-sten ausdrückt; unterstützt und em-pfinden läßt. Gegen dieses Werkschrieb ein Ungenannter unter demangenommenen Namen Caspar Dun-kelfeind: Gedanken eines Liebhabersder Tonkunst über Hrn. Nichelm.Tract, von der Melodie, Nordhau-sen 175^.4. Dagegen erschien: DieVortrefiichkeit des Hrn. C. Dünkel-feinds über die Abhandlung von derMelodie ins Licht gesetzt von einemMusikfreunde. 4.) — Ernst Goccl.Lacon (Abriß einer Abhandlungvon der Melodie .... Berlin»756.4.)-
Von einzeln, zur Melodie gehö-rigen Punkten: Gicol. Seil« Laja(U vero modo di diminuire cotitutte le forci di strömend, f. Ar-teaga's Geschichte der ItalienischenOper, Dd. i. S. 199 d. Uebers. ) —.Lhrstn. Gorrl. Neefe (Ueber die mu-sikalische Wicdcrhohliing, im deut-schen Museum vom Jahre 1776. alSworunter der Verfasser den öfrernGebrauch eines melodischen Satzesversteht.)-
Wegen des Rangstreites zwischenHarmonie und Melodie s. den Art.Harmonie, S. 6. b.--
Meralepsis.
Von dieser Figur handelt unter meh.rern Aug. E>uci)ner de commurataratione dicendi, cap. 3. ©. 54.Leipz. 1689. » 3 -
Metapher; Metaphorisch.
Von der Natur der Metapher über-haupt wird in der Recenston derSul-jmschen Lhesrie,. m der N. B-bl.
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