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Zweyter Band. H - R.
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Par

parodirt worden. Es war eine Zeit, woJedermann deren verfertigte. Einerder ältesten bekannten Parodiensan«ger ist St- Gilles; auch Mdc. Mu-rat, und Vergier, vorzüglich dieletztere, haben deren verfertigt, undes stnd ganze Sammlungen davonvorhanden. (S. Mein. histor. für iaChanson, vor dem Iten Bde. derAnthol. franç. S- 58 U- f.) —■

Von Englischen Parodien, sindmir, außer einigen Travestirungendes Homer und Virgil, keine be-kannt. Unter den dramatischen Stük-ken der Engländer könnte der be-kannte Rehearsal hieher gerechnetwerden; so wie die Oper Psyche de-bauched von Cl). Duffet, und inneuern Zeiten versuchte Colmann bur-leske Parodien von Ballets auf dasTheater zu bringen; er machte denAnfang mit Medea und Jafon; aber«s scheint nicht, als ob dieser Ver-such wäre fortgesetzt worden. — AonGedichten anderer Art, gehört derEssay on patriotism in the styleand mariner of Mr. Pope’s Essay onMan in IV Epiftles . . . Lond.1766. 4. eine Satire auf Pitts Er-Hebung in den Grafenstand, — undvon Aufsätzen in Prosa, mehrerevon Swift, als s. Virgilius restau-ratus, u. a. m. hieher. —

In Deutschland ist Virgil, zumTheil Stückweise, wie von Michae-lis, und ganz, ziemlich glücklichvon Al. Blumauer, Wien 178z u. f.8 - 2 Th. so wie von andern mehrereclassische Dichter, travestirt wor-den. (S. die Art. Erzählung und-Heldengedicht.) Auch haben wireinige dramatische, aber nicht glück-liche, Parodien der Trauerspiele der

H. Weiße und Gerstcnberg, von I.

I. Kodmcr erhalten. Und in A. G.Käsiners Verm. Schriften Th. r.S. 194. finden sich Parodien rinze-ler Verse, dergleichen auch vonSch-ebcler und von Göthe bekanntfind. — Von mehrcrn deutschen Pa»

Pas

rodien giebt Flöge! in s. Geschichtedes Burlesk. S. 190. Nachricht. —Einzelne lateinische Verse alterDich«ter hat bekanntlich Friedrich Taub-man» vorzüglich glücklich parodirt,z. B.

Lectio lesta placet, decies repe.

tita placebit:

Pocula pota placent, deciesqusepota placebunt.—

Aut prodesse volunt, auc dele.

ftare Poeiae:

Aut flmul et iucunda et idoneadicere vitae :

Aut potare volunt, ernt dormitaniuventus:

Aut fimul et iucunda et idonetquaererg ventri.

Passagen.

Hiervon handelt vorzüglich gut:Aacch. ssevo (Im 6ten u. f. Kap. desgten Thls. s. Mulico Testore, alsdel modo di formare 11 passaggi . .delli passaggi del unisono ; delli pas-saggi délia Terza majore e minore;delli passaggi della Quinta; dellipassaggi délia Sesta majore e mi-nore; delli passaggi della ostava;. . . delli passaggi della Seconda;delli passaggi della Quarta; dellipassaggi della Quarta superflua, edella Quinta diminuta; delli pas-saggi della Settima.) — pietrorone (Im I ;ten - 26ten Kap. des1 1 teil Buches s. Meiopeo y Maestro.)und mehrere.

Paste.

Daß schon die Alten geschnitteneSteine in gefärbtes Glas abdruck»ten, erhellet aus dem Plinius, Lib.XXXVI c. 26. und aus dem Sene-ca, Epist. XC. Mariette (Traitéde* pierres gravées, I. ©.93-)sogar, daß sie deren in Glas geschnibten haben. Auch sind von jenen P«,