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Zweyter Band. H - R.
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Von den Rednern der Neuern:LrS. Borromäus (De sacris no-stror. tempor. oratoribus, Lib. V.Medio). 1632. f. Das aber mehrCharakteristik geistlicher Redner, alsLebensbeschreibungen enthalt.)— InMorhofs Polyhistor handelt das ZtLKap. des 6tcn Buches De Orator.recentiof. und das gte De Rbetor.argue Orator. faor. — Louis Bail(Sapientia foris praedicans,! Par.1666. 8- Die geistlichen Rednervom i lten bis zum Anfange desi?ten Jahrh, werden darin mehr,allgemein charànsirt, als Nach-richten von ihrem Leben gegeben.) —

Diction, des Prédicateurs, dontJesSermons, Panegyr. Orais. funebr.etc. sont inprimés, Lyon 1757.

von Albert.-Ferner gehören,

im Ganzen, hieher r Reflex.... fürles Orateurs et les Poetes, par leSr. de St. Garde, Par. 1676. 12.— Ueber den Nutzen der Redner inder Republik Athen, von Rvchefort,in dem 4Zten Bde. der Mem. de l’A-cad. des Iuscript.-S- übri-

gens den Artikel, BereVsamkeir,2 îeSe, u. 0. m.

Regelmäßigkeit.

In wie fern man sich der Regelmä-ßigkeit in der Architektur und beymGartenbau zu befleißigen habe, zeigt-Heinr. -Home im 24ten Kap. feinerGrundsätze der Kritik.

Regeln; Kunstregeln.

Wider die Kunstregcln, oder Theo-rien ist, unter andern, bey uns, inden neuern Zeiten, sehr viel geschrie-ben, und noch mehr geschrieen wor-den. Z. B. von Gottfc.AugusrBüe-ger, Ueber die Willkührlichkeit undNichtigkeit derselben, im deutschenMuseum, May 1776. Von Mar«chias Claudius, im Zten Th. seiner

Werke, dessen ich nur, wegen derVertheidigung der Regeln, im Mu-seum, in einem Schreiben an ih»(von Chr». Garve) gedenke. Bür-gers Meinungen sind iM22tcnBandS. Zt u. f. der Neuen Bibl. der schö-nen Wissenschaften geprüft. — Ohneübrigens Theorien im mindesten inSchuh nehmen zu wollen, scheinensie mir wenigstens, wenn nicht Arti.sten bilden, doch diejenigen, die esnicht sind, lehren zu können, wasdie Künste sind; freylich müssen siedann mehr Geschichte, als eigentli-che Theorie seyn ; müssen zeigen, wieaus der menschliche» Seele die Kün-ste sich entwickelt, und unter ver-schiedenen Umstanden, bey verschie-denen Völkern, solche und keine an-dre Gestalt erhalten haben, u. d. m.Alsdcnn können sie, meines Bedün-kcns, Licht über einen der unterhal-tendsten, und vielleicht ausgebrcitetstenZweige menschlicher Erkenntniß ver-breiten, und waren auch wohl, selbstfür das wahre Genie, von Ruhen.

R e i m.

Wenn Gedicht und Gesang, ur-sprünglich, der Natur der Sache,und der menschlichen Seele gemäß,ein und dasselbe und unzertrennlichsind: so ist es sehr begreiflich, daßVölker, welche aus allerhand Ursa-chen, nicht einzele Sylben mit einemhohen, oder tiefen Ton bezeichnenkonnten, oder solche, deren Spra-che diese natürliche Bezeichnung schon,wie sie zu irgend einem Grade vonVerfeinerung gelangte, verloren, undm welcher nicht zugleich jede Sylbeein genau bestimmtes Maß von Lan-ge und Kürze hatte, auf den Reimverfielen, und dadurch das Ohr zubefriedigen suchten. Meines Bedün-kens würden mehrere, ohne ihn voneinander zu lernen, oder anzuneh-men, auch von selbst darauf verfal-len seyn; — und vielleicht sogar die

Römer