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Zweyter Band. H - R.
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té de notre langue, dont les métnfcSmots destinés à lignifier plusieurschoses, ont necesiairement occasion-né de ces surprises, que font naîtreles équivoques, les jeux de mots, etles points. Und da Naivetät seinHauptverdienst seyn soll: so ist derso genannte style marotique (wel-cher in dem eben angeführten WerkeS. 33. charakterisier worden ist) alssein Eigenlhnin angesehen worden.Es besteht fetzt eigentlich aus drey-zehn Versen, welche nur zweyerlcyReime haben, in drey Strophen ab-getheilt seyn, und deren Anfang nachdem achten und izren Verse beson-ders und einzeln , und jedesmahl ineinem besondern Sinn wiederholt wer-den muß. Es giebt aber auch Ron-deaux redoublés, welche aus sechHvicrzeiligtcn Strophen bestehen- wo-von die erste die vier Endzeilen dervier folgenden enthält, und die sechstesich mit den Anfangsworten dieser er-sten Zeile schließt. Aber ursprünglichhat es diese Form nicht gehabt, wieman z. B.noch aus dem Rondel desFroissard (Annal. poet. Bd. 116.67u. f. sehen kann, deren Eigenthümli-ches bloß darin besteht, daß der erste,oder die zwey ersten Verse am Endewiederholt werden. In der Folge wur-den diese zweymahl, aber immer ganzwiederholt: und die Zahl der Verseüberhaupt war unbestimmt. Von die-ser Art finden sich deren viele in denPoesies des Franc. Villon (f 1492)des (vctav. ve St. Gelais (t 1502) ».a.m. Die ersten in der gegenwärtigenForm desselben, finde ich in den Wer-ken des Jean Marse (+ 1517) beyden Werken des Cl. Maror, à la Haye1731.12. 6Bd. im 5ten Bd. S.24Zu. f. so wie in den Werken dieses sei-nes Sohnes (t 1554) so daß, wennnicht dieser, wie Bailler, in s.^ugew.

dès Sav, 25 b. 4, Th. li Art. 1275.S. 184 Amst. 1725.12. und Daylein s. Wo'rterbuche sagen, der Erfin-der des Rondeau überhaupt, denndoch jener der Erfinder der beliebte-sten Form desselben seyn kann. Unterden Händen des Ronsard (f 1585)verlohr das Rondeau seine Eigen-thümlichkeit, die Naivetät; von denNachfülgern desselben (denn fast alleDichter jener Zeiten haben deren ge-schrieben,) begnüge ich mich Ä?ad.Devhonlieres (f 1694) Jean ve l»Fontaine (t 1695) Claus. Mallevllleund Sarafin zu nennen, in derenWerken die bessern, aber auch die letz-tem sind; denn in den neuern Zeitenist diese Dichtungsart gänzlich aus-gestorben. Im Grunde war es einesichtliche Nachahmung des italieni-schen Svnneteöi und die Form des-selben entwickelte sich vielleicht ausdem Bedürfnisse, das Ohr zu befrie-digen. Da diese Form, die Wie-derhohluNg halber oder ganzer Verst-att bestimmten Stellen, sich schwerlichmit einer edlen - erhabenen, zärtli-chen Idee verträgt: so entstand dar-aus das Gesetz, daß es naiv seynmußte; und da die Naivetät von demWitze verdrängt worden ist: so ist esnicht zu verwundern, daß man der-gleichen nicht mehr schreibt. Imdeutschen hat Jsh. Nik. Götz einigegeschrieben, die sich im ztett Th. s.vermischten Ged. S. »zi. befinde«.

Rührend.

Äußer den, bey dem Art. Pacho»angeführten, im Ganzen hichek ge-hörigen Schriftstellern, handelt nochvon dem Rührenden, A. - 6 . Sckott,im rten Th. s. Theorie der schönenWissenschaften S- 309 u. f. —