Alchymisten glaubten den Stein derWeisen, und andre eine Art vonMoral'Theologie darin zu finden;verschiedene Vertheidiger desselbentraten auf, als ein Probst vonMon-treueil (S- des Martene Voter. Mo-num. Collect. Bd. 3. 1419 u - f)
U. d- m. S. übrigens die Art. Alle-gorie, S- ;o. und -Helvengevickr,S. 58-) — Der Mönch vonMonre.maiov (t IZZINostradamus, undnach ihm Crescimbeni, gedenken die-ses Mönches in ihren NachrMcnvon den Provenzalischen Dichtern,mit dem Beynahmen einer Geißel derTroubadours; aber, wie, wenn sieihn mit dem schon vorher angeführ,ten Mönche von Montauban ('Hist,des Troiib. Bd. 3. tz. 156.) verwech-selt hätten? Wenigstens hat dieser,fd wie schon vor ihm Pierre d'An-vcrgne (ebend. Bd. 2. S. 15.) eineSatire auf die Troubadours geschrie-ben.) — Raoul ve presle (Ihmwird der Songe du Verdier, quiparle de la Disputation du Clerc etdu Chevalier, et de la puissance ec-clésiastique et politique, Par. 1491und i;o». f. und bey des J.L. Pru-nkt Traité des Droits et libertés dePEglise gallicane, Par. 1731. be-findlich, zugeschrieben, ungeachtetder Verfasser desselben nicht mit Ge-wißheit bekannt ist. Lateinisch er-schien dieses Buch, das, in einemallegorischen Traume, die weltlicheGerichtsbarkeit gegen die geistlichevertheidigt, Par. 1516. 4. VonRaoul de Presles f. die Mem. deI’Acad. deslnscript. Kd. iZ @.607.und Bd. 21. S. 203.) — Jean öupin (t 1373. Sein Champ vertueuxde bonne vie, appellé Mandevie . .P. s. a. 4. halb in Prosa und halb inVersen, enthält eine sehr freye Dar-stellung der Mißbrauche und Lasteraller Stände zu seiner Zeit. S-iübri-genö die Bibl. franç. des Goujet,Dd.y S. 92 u.f>) — Phil. deMai-;ieres (t 1397- L® Songe d’un vieil
Pelerin i -, . Handschrift/ worin,auch unter der Hülle der Allegorie,Pabstthum und Geistlichkeit, in ih-rer damahligen Gestalt, dargestelltwerden.)-— pierre Michaulrsiqäv.Sein Doctrinal de la Cour 4. Gen.1512.8. und seine Danse des aveu-gles. 4. Lyon 1543. 8- sind halb inReimen, und halb in Prosa abge.faßt, und sollen Satire seyn. G.Goujets Bibl. franç. Bd. y. S.345.)— Macheolug (Unter diesem ange-nommenen Nahmen ist eine, wahr-scheinlich ums I. 1450 abgefaßte,und vorgeblich aus dem Lateinischenübersetzte Satire auf das weiblicheGeschlecht überhaupt, und besondersden Ehestand, mit dem Titel; Ma-theolus . . 1493. f. gedruckt wor-den. Eine Widerlegung erschien mitder Aufschrift; Rebours deMatheo.lus f. 1. 4. Par. 1514. 4. S. übri-gens Goujet, a. a. p. Bd. io. S.12911. f. Es giebt indessen wirklicheinen lateinischen Auszug aus derSchrift des Matheolus, welcher miteiner Invectiva coetus foemineicontra mares, s. a. 4. zusammen ge-druckt ist. S- die Bibl. Parisina»Londr. 1790. 8 S-109.) — Lrcg.Villon (1461. Sein Petit und seinGrand Testament, Par. 1489- 4 - ills. Oeuvr. à la Haye 1742. ( letzteAusg.) gehören zu den Satiren.Nachrichten von dem Pcrf. und Aus-züge daraus sind in dem qten Bde»der Bibl. franç. S. 288- »Nd im ltenBd. der Annal. poet. S. 144. zufinden.) — Guil. Loqulllart (1478.Seine Poesies, Par. 1532.16. 1733.8- athmen fast alle eben so sehr denTon der Ungezogenheit, als Satire,haben aber immer viel Liebhaber ge-funden. S. übrigens Goujet, a. a.O. Bd. io. S. l 57-.) — Rob.Gobin(1503. Seine Loups ravissans, au-trement dit le Doctrinal moral . .Par. (1505.) 4, sind gegen den römi-schen Hof und die Kletisey gerichtet.Mehrere Nachrichten liefert Goujet,
a.a-O.