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Dritter und lezter Band. S - Z.
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i634- 4 - S. 8?- Crescimbeni, in f*Storia délia volgar poesia, Bd. »E. ?Z. 366. 379. Ausgabe v. 1.73i-Ouadrio, in f. Stor. erag. Bd. i.

E- 2,8 u. f.-

2 )ic Poefia contadinefca, auch vil-lanesca genannt , besteht aus Liebes-gedichten und Erklärungen in bäue-rischen Redensarten und Tone, undM mehrern Octaven abgefaßt, der»gestalt, daß, wenn jene Gedichte nuraus einer Octave bestehen, sie RifpettiHeißen. Lor. £>e Medici« wird fürden Urheber derselben gehalten, we-nigstens ist kein früheres Gedichtedieser Art» als s. Lode della Nen-cia, bey s. Canzoni a Ballo., Fir.1568. 4.— Luigi Pulci (Lode del-la ßecca, ebend.)!— Gabr. Simeo-ni (Rime e Concetti villaneschi . .per la Tonia del Tantara , bey sei-nen Satiren, Tor. 1549. 8 ) —vTtanc. Deni (Stanze dello Sparpa-giia alla Silvana fua Innamorata,bey s. Pistoliotti amoroli, Ven. 1552.8. '558- 8 ) °— ©ißc. Licognini(Stanze di Cecco alla Tina, bey sei-ner Defcrizione del Corso al Palliode Villani . . . Fir. 1619. 4.) —See, Balvovino (II Lamento di Cec-co da Varlungo, Fir. 1649. 4.) <—Auch finden sich deren in der bckann--ken Tancia des Mich. Angel. Bao-narolki , Fir..i6i2. 8- —- Uebrigensliefern mehrere Nachrichten von derPoesia contadinefca, oder villa-nesca, Crescimbeni, im «ten Bde.< 3 - 204. seiner Istor. della volgarpoesia, AuSgà vorr >7Zt. undQuadrio in f. Stör. e rag. Bd. 3.H. 292. — —

Die Poefia bosckereccia ist , in soferne, der Gegensatz der Poesia bur-cbieiiescha, als sie, indem der Tondieser niedrig und gemein ist, den er-habenen, ernsthaften Ton annimmt;aber übrigens ist sie, in Ansehungder Unverständlichkeit, ihr völliggleich, und wird zu ihr gezahlt.Crescimbeni glaubt, sie ftp deswegen

so benennt worden, weil sieim Grün«de einem, aus der Ferne, schön schei-nendem, grünem, aber innerlich ver-wachsenem, unwegsamem Gehölzegleich ist, und erzählt, daß sie, imröten Jahrhunderte, zur Verspot-tung derjenigen Gelehrten, welches«»geflissentlich und gern Commentarienschrieben,erfunden wurde. Mar.Buo-nincontro soll zuerst Sonette dieserArt geschrieben haben » sie scheint in-dessen, da jene Thorheit sich allmäh-lich wenigstens gemindert hat, ausder Mode gekommen, und nie sehrstark betrieben worden zu seyn. S.Crescimbeni Stör. della volgar poe.sia, Bd. 1. S. z6r. sl, 31 . — —

Eben dieser Schriftsteller, a.a.O.S. 362. zählt zu der Poesia burchiel-lescha noch die so genannten Sonett»Mattaccini, indem diese im Tone je.ner abgefaßt, und wohl uur deswe-gen besonders benannt worden sind,weil deren immer mehrere zusammengehören, und derEndlaut der Reimein allen gleich ist, dergestalt, daßfieeinige Aehnlichkeit mit einer Reihesich gleich bewegender Tänzer ha-ben. Ann. Laro hat deren von die-ser Art, und unter dieser Aufschriftverfaßt-

Die Poefia maceharoniea unter-scheidet sich vorzüglich dadurch vonden angeführten, ähnlichen Dicht-arten, daßsie italienische Worte la-tinisirt. Ara ista poetica » sagt ei-ner der ersten Macaronischen Schrift-steller (Folengi selbst apud Menag, mdem Dict. Etymol. Ausg. von »694.S> 462. Voc. Macarons) noncupa-tur Ars Macaroniea a raacaronibusderivata, qui Macarones funtquod.dam pulmentum, farina, caseo,bntyro compaginatum, groffum,rüde es rusticanum. Ideo Macaro-nica nil nisi groffedinem ,/ rudita-tem et Focabulaxzos debet in secontinere. Dieser Folengi war, in-dessen nicht, wie es gewöhnlich heißt,der eigentliche Erfinder dieser Dicht»

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