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Tra
Pluto» der als gegenwärtig ange-kommen wird, erweicht, und giebtne ihm wieder; Orpheus stimmt wie-der ein, aus dem Ovidius nach-Seahmkes, lateinisches Lied an; miteinem Mahl klagt Euridice, daß sielhm entrissen wkrde; eine Furie wi-dersetzt sich, wie er ihr nach will; erdeicht in Klagen aus; nun ermun-teer eine Bacchante ihre Gefährtenjum Morde des Orpheus in EinerOctave, und erscheint auch gleichwit seinem Kopfe, und das Stuckschließt mit einem Loblicdc auf denBacchus, und nimmt überhaupt nurdreyzchn Duodezseiken ein. Ob dasStück in der, von dem P. ErenausAffo di Dussctko besorgten Ausgabe,Ven. 1776. in einer andern Gestalterscheint, weiß ich nicht; in seinen,im I. 1782. gedruckten Stanze fin-det es sich noch in der beschriebenen. —Im Anfange des sechzehnten Jahr.Hundertes (1502) gab Gallerro Lar-kerto bereits eine Eophonisbe, inOcraven geschrieben, heraus, welcheder gewöhnlichen Form des Trauer-spiels viel naher kommt, ob sie gleichin fünfzehn, oder gar zwanzig Acteabgetheilt ist; auf sie folgte der Fi-loitrato e Pansila und Demetrio, Redi Tebe, Vest. 1508.8* i» Terzinendes Ant. dj pistoia, und endlich, imI. 1516. die bekannte Sophonisbedes Giov. Georg. Trifimo (+1550)gänzlich nach den Mustern der Alte»eingerichtet, (gedruckt, Rom 1524.4 .) aber freylich nicht mit dem Geistederselben geschrieben. Es ist ein re-gelmäßigcs, aber kaltes, todtesKunstwerk größtentheils in reim-sreyen Verse» mit einem Chöre. Inder Zueignungüschrift an Leo X. ent-schuldigt der Vers. sich noch sehr,daß er sie nicht in lateinischer Spra-che geschrieben, und führt für'dieteimfrcycn Verse sehr gute Gründean. — Nun war die Laufbahn eröf.?scr; i„ kurzer Zeit traten eine Mengedichter mit ähnlichen Arbeiten her»
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vor, als Zîuccellai ( Rosemund*,aufgeführt zu Florenz im I. 1516.gedruckt, Sienna 1525. 8- Lo/idr.
1779. 4. mit K. Orelìe , erst ge-druckt im 1 fest Bde. des Teatroital.von Maffei, Vcr. >72;. 8- ) —230113tano ©v.'UitwtoIo (Poliffena,Ven. 1 «125-8- Altea,* 15 56. Astia-nate, Vin. 1 ^ 89 * 8 und im Teatroital. des Maffei )— Mario ©ua;;o(Discordia d’amore, Ven. 152g. g.in Terzinen.) — Luigr Alamannr(f 155c. Antigone, im 2ten Bde. f.Opéré , Lion. 1533. 8 ) --- ^-Ud.
Martelli ^ T allia Rom.- 1533. 8 -und in f. Opérs, Pir. >548. 8-) “Giovb. Giralsi Cintio (L’orbecche,Ven. 1543. §. 1564. i2. L’Altile,I/Eusimia, La Seíene, L’Epitia, iaDidone, laCleopatra, L’Arrenopia,Gii Antivalomeni, sämmtlich mitder erster», Ven. 1 ;8;- 8- imt> nachdem Quadrio, Vd. I V. S. 67. zumTheil bereits 1590 einzeln.)—Luv.jsDöice (Ecuba, Vin. 1543.8. Tiefte,Vin. 1543. Z- l*a Eidone, Ven.1547.8- l.a Giocafta, Vin. 1549.8.Isigenia, Vin. 1551. 8- LaMedea,Vin. 1557. 8- Diese sechs zustim-me», Vin. 1560. 12. 1566. 8- LaMarianna, Vin. 1505. 8- LeTro-jane, Vin. 1566. 8.) — Pier. 2 irc»tino (L’Oratia, Ven. 1546. 8-)‘ —Spepon Speroni (s 1558- La Ca-nace, Pir. (Ven.) 1546. 8- Ven.1562.8. welche, wegen der unglei-chen Verse (verii rotti) der häufigenReime, und ihres scheußlichen In,Haltes ein Giudizio . . • con moJteutiü confiderazioni circo Parte tra-giea, Luc. 1550. 8- Ven. 1566. 8-das dem Bart. Cavalcanti zugeschric«bcnwird, veranlaßte, wogegen Spe-rvni eine, erst bey s. Canace, Ven.1597. 4. gedruckte Apologia undsechs Lezione zu seiner Vertheidi-gung schrieb. AuchFaustinoSummonahm sich in s. Eue discorsi .. . .Psd. 1590.4. des Speroni an, undEiamb. Liviera schrieb, unter dem
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