ro Erste Abtheilung,
in Obachh daß man solchen nicht zu groß ma-che ; indem ansonst auf dem verjüngten Maaß-stab sogleich ein grosser Fehler erschleichen könn-te. Auf dem Felde hat man nur zu beobach-ten, daß man die Ruthe, mir der man zumessen hat, fein nett auf das Mittel des Punktslege, von dem man weiter fort mißt, z. B.auf die Mitte eines Marksteins, rc.
N.z. Eine Linie besteht aus mehr fort-gerückten Punkten. Deren giebt es kruknmeund gerade. Wenn eine auf das Papier zubringen ist, hat man nur zu beobachten, daß sel-be so zart sey, als es immer möglich seyn kann:wie auch, daß selbe auf die Mitte des Punktfalle, damit auf dem verjüngten Maaßstabnicht grosse Irrung geschehe. Eine geradeLinie auf dem Felde zu ziehen, geschieht sehroft, welches Fig. i. also hergeht: man laßtnämlich drey Stangen in einer geraden Liniehinter einander aufstecken, also, daß, so mandas Aug an diejenige Stange stellet, welchedemselben die nächste ist, man die zwo anderenicht einmal wahrnimmt. Jedoch hat man indiesem Geschäfte sehr wohl zu beobachten,daß man die Stangen, so viel möglich, in derNiedere beobachte, um weniger einer Irrungunterworfen zu seyn.
N.4. Eine parallellinie, lllnea pgral-leia, ist diejenige, die von einer andern über-all in gleicher Weite absteht. Fig. 4. Eine sol-che wird mit unverrucktem Cirkel also gezogen:Wenn man nämlich mit beliebiger Oeffnung
des