iL Erste Abtheilung,
Noch eine andere Art wird besser unten ge-zeigt werden. -
N. 8 Wenn zwo Linien in einem Punktzusammenlauffen, so wird ein Winkel,
§eiu8, Fig. 5. b. Die Linie aber 2. b. und b.c. werden die Schenkel des Winkels genennt.
N. y- Ein rechter Winkel, ^.nxMusreüli8, ist, wenn eine bleyrechte Linie auf eineandere fallt. Einen solchen macht ein Win-kelhacken. Fig. 2. oder Z.2.b.c.
N. 10. Ein scharfer, oder spitzigerWinkel, ^Nßuiug acuru8, ist, der enger ist,als ein Winkelhacken. Fig.Z.
N.ii. Ein weiter, oder stumpferWinkel, ^n§uiu8 odtuiu8, ist, der weiterauseinander gehet, als ein Winkelhacken,Fig. y.
N. 12. Auf dem Felde hat man oft nö-thig zu wissen, wie ein Winkel lauste, welchesFig. 7. also hergeht: Man laßt nämlich mes,sen von 2. nach b. als etwa g. Ruthen; her-nach von 2. nach c. nach Belieben 4. Ruthen:alsdann von l>. jn c. so viel es giebt. Wennman nun diesen Winkel auf das Papier brin-gen will, zieht man eine Linie 2. b. die auf demverjüngten Maaßstabe z. Ruthen lang ist.Hernach mit der Lange 2. 2. 4. Ruthen machtman in der Gegend 2. ein Cirkelstuck; von b.aber in 2. mehrmal eines mit der Lange, soman auf dem Felde von l>. bis 2. gefundenhat. Wo diese das Cirkelstuck 2.c. durchschnei-det, alldorten ist der Punkt des gesuchten Win-