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von dem Mtssm.
auf welchem ein Papier mit Wachs angeheftetsey; in die andere Hand eine Bleyfeder undkleines Linial, dessen Stelle auch der verjüngteMaaßstab vertrettcn kann. Hernach nehmet eineLinie, oder Seite des Platzes für euch, -zehletselbe ab, wie viel sie Schritte habe, bis dahin,wo sich in dem Platze ein merklicher Winkelaus- oder einwärts zeigt. Einen Schritt z.B. lasset für 2. Schuhe gelten, und 5. Schrittfür eine Ruthe; und so viel die Schritte Ru-then ausmachen, so viel Ruthen zeichnet auchnach dem verjüngtenMaaßstab aufdemPapier,und gezogener Linie auf.
Nachdem ihr auf solche Art eine ganzeLange des Platzes gemessen, alsdann sehet amEnde, was der Platz für einen Winkel mache,wie N. i2. gesagt worden. Z.B. Fig. 21.sey der Platz: Gehet von nach L., ihr fin-det selbe Linie 10. Ruthen, 7. Schuhe, tra-get nun selbe mit dem verjüngten Maaßstabeauf das Papier, welches ich durch die Figur 22.vorstelle, und ziehet die Linie a.b., alsdannsuchet den Winkel ö. Fig. 21. Ihrlasset nämlich von L «ach ^ in gerader Linie bisauf L-, ich will setzen, z. Ruthen messen:Hernach von L. nach 0 bis in i''. 4. Ruthen.Alsdann lasset ihr von L. in messen, ich se-tze 5. Ruthen. Also verfahret ihr auch mitdem verjüngten Maaßstab und dem Cirkel.Ihr messet nämlich z. Ruthen von b. in e.,und 4. Ruthen von b. in k., in k. machet einCirkelstuck, und hernach setzet den CirkelfußB 3 in