von dem Messen. 2Z
ich an , nach meinem Belieben zu messen von
a. gegen b., allwo eine Stange/ oder ein Stabaufgestecket seyn soll, weil sich allda einemerkliche Krumme oder Winkel zeiget. Da-mit aber das messen richtig hergehe, so lasseich den Messer gerad auf den Punkt s.(wenn es ein Stein oder Pfahl, so nimmtman denselben in der Mitte) das End derRuthe legen, den vorder« Theil aber der Ru-che gegen b. zielen, welches der Messer am be-sten treffen wird, wenn er sich mit beydenFüssen über die Ruche stellet, also, daß selbezwischen beyden Füssen zu liegen kommt, eraber den vordem Theil der Ruthe etwas in dieHöhe von der Erde haltet, und also aus der-selben vordem Theil siehet, ob er sie gegen derrechten oder linken Hand zur Erde niederlegensoll. Wenn diese gerad liegt, so nimmt er diezweyte Ruthe, verfahret mit selbiger, wie mitder ersten, und legt sie gleichfalls zur Erde,an die schon liegende anstoßend, jedoch, daßer sie nicht zurück stoße. Zehlet auch seine Ru-the also laut, daß es alle Umstehende hörenkönnen, damit wenn er sich überzehlete, es an-dere gewahr wurden. Wenn der Messer bey
b. ist, so sagt er, wie viel er Ruthen, Schuheund' Zölle gemessen: Allhier in der Figur hat
o ,
er i2.7. Setzet nun euer Linial auf das Pa-pier, und ziehet eine Linie nach einem euch be-liebigen Maaßstablein, oder verjüngtem
B 4 Schuh,